Wärmebildkameras / FLIR: Nachfolger für CEO Andrew C. Teich gesucht

Nach 33 Jahren beim Infrarotkamera-Hersteller Flir will CEO Andrew C. Teich nun in den Ruhestand gehen. Die Suche nach einem Nachfolger läuft bereits. Bis dieser gefunden ist, bleibt Teich im Dienst des Unternehmens, um einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten.

Flir-CEO Teich geht in den Ruhestand Bildquelle: © Flir

Flir-CEO Teich geht in den Ruhestand

»Vor fast 34 Jahren habe ich meine erste Wärmebildkamera gesehen – und ich wusste sofort, dass diese Technik die Welt verändern würde«, erinnert sich Teich. »Ich bin sehr glücklich, an der weltweiten Verbreitung dieser Technologie mitgewirkt zu haben – und das mit einigen der talentiertesten Menschen der Branche. Es war eine zutiefst befriedigende Erfahrung, sowohl persönlich als auch beruflich. Ich freue mich, das Unternehmen auch in der Phase zu leiten, bis ein neuer CEO gefunden ist, und gemeinsam mit dem Board einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten.« 

Bei der Nachfolgeplanung greift Flir auf Korn Ferry International zurück, ein Unternehmen, das sich auf die Suche und Vermittlung von Führungskräften spezialisiert hat. 

»Die Nachfolgeplanung war schon immer wichtig für den Vorstand und wir konzentrieren uns darauf, eine Führungskraft zu finden, die unsere Visionen teilt und die einzigartigen Attribute der Marke und der Produkte von Flir schätzt und voranbringt«, erklärt Earl R. Lewis, Chairman des Flir Board of Directors. 

Andrew C. Teich…

...kam 1999 zu Flir, nachdem das Unternehmen Inframetrics übernommen hatte, wo Teich bereits seit 1984 quasi als Pionier der Wärmebildtechnik arbeitete.  2013 wurde er zum CEO ernannt und in das Board of Directors berufen. Während seiner Amtszeit als CEO steigerte Flir seinen Jahresumsatz kontinuierlich auf mittlerweile mehr als 1,6 Milliarden US-Dollar. 

Für das laufende Geschäftsjahr 2017…

...erwartet Flir einen Umsatz zwischen 1,78 und 1,83 Milliarden US-Dollar – was erneut einem Wachstum zwischen sieben und zehn Prozent entspräche.