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Forschungsprojekt SiDaFab: Sichere Datenkommunikation für die Industrie 4.0

Hochsichere Kommunikation im Energienetz wird im Herbst mit der BSI-Zertifizierung von Smart Meter Gateways Realität. Einen sicheren Datenzugang für die industrielle Kommunikation entwickeln, koordiniert von der devolo AG in Aachen, die Hochschule Bremen, Infineon und die Arend Prozessautomation.

SiDaFab Bildquelle: © devolo AG

Das Verbundprojekt »Sichere Datenkommunikation für die verteilte Fabrik der Zukunft« will eine zentrale Zugangseinheit zu industriellen Netzwerken entwickeln, die Kommunikation sicher verschlüsselt und (il-)legitime »Entitäten« im Netz erkennt. Die sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wird dabei von einem Sicherheits-Chip, einem »Trusted Platform Module« mit physikalisch gesichertem Schlüssel geleistet. Hier erarbeitete technische Lösungen und Methoden werden in einem Demonstrator in realen Fertigungsszenarien des Fahrzeug- und Maschinenbaus evaluiert.

Das bis Mitte 2019 laufende Forschungsprojekt wurde auf der vom Bundesforschungsministerium initiierten Konferenz IT-Sicherheitsforschung Anfang 2017 in Berlin präsentiert. In Feldtests bei den assoziierten partnern FRABA und A+G connect werden die entwickelten Lösungen auf ihre Praxistauglichkeit überprüft.

Ein Fokus des Projektes ist die Entwicklung des devolo Secure Gateway I4.0 als hardwarebasierte IT-Sicherheitslösung. Es wird zwischen Produktionsstandorten eine hochsichere Verbindung herstellen, die Kommunikation regeln und vor unbefugten Störern und Eingriffen schützen. Neben softwarebasierten Sicherheitsmodulen basiert seine Sicherheit auf einem Trusted Platform Modul (TPM) von Infineon, auf dem der Sicherheitsschlüssel gespeichert ist.