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Rückschlag für Philips: Lumileds-Verkauf an Go Scale Capital geplatzt

Philips und Go Scale Capital haben ihre Verhandlungen über den Transfer der Philips-LED- und -Autolichtsparte Lumileds für beendet erklärt. Grund waren die nicht auszuräumenden Bedenken des Ausschusses für Auslandsinvestitionen in den USA (CFIUS).

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Bereits Mitte 2014 hatte Philips angekündigt, sich von einem Teil seiner Lichtsparte trennen zu wollen. Im April vergangenen Jahres war ein Käufer gefunden: 80,1 Prozent des Geschäfts mit LED- und Autobeleuchtung sollte an die chinesisch-amerikanische Investorengruppe Go Scale Capital verkauft werden und Philips rund 2,8 Milliarden US-Dollar in die Kassen spülen – vorbehaltlich der üblichen regulatorischen Zustimmungen. Diese wurden nun nicht erteilt und der Deal ist geplatzt.

Frans van Houten, CEO von Royal Philips, zeigte sich enttäuscht über diese Entscheidung, wäre es doch sowohl für Lumileds als auch für das von Go Scale geleitete Konsortium ein sehr gutes Geschäft gewesen.

Nun geht die Suche nach einem Investor also weiter. Die Beendigung der Gespräche mit Go Scale Capital soll jedoch die Abspaltungspläne nicht beeinflussen.

Lumileds hat Niederlassungen in mehr als 30 Ländern und beschäftigt rund 8800 Mitarbeiter weltweit. Im Jahr 2015 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 2 Milliarden US-Dollar.