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PPC AG: Breitband-Powerline für die Mittelspannung

Die neuen kapazitiven Koppler der PPC AG verbinden Ortsstationen und die zentrale Leittechnik über Breitband-Powerline.

  Die neue Kopplereinheit von PPC koppelt das BPL-Signal vom BPL-Modem auf den Stromkabeln der Freileitung ein Bildquelle: © PPC AG

Die neue Kopplereinheit von PPC koppelt das BPL-Signal vom BPL-Modem auf den Stromkabeln der Freileitung ein

Oft ist die drahtlose Anbindung über Mobilfunk aufgrund topologischer Gegebenheiten oder einer fehlenden Netzabdeckung nicht möglich. Die Datenübertragung auf der Mittelspannungsebene gewinnt zunehmend an Bedeutung, zumal Mittelspannungs-BPL für die Netzleittechnik eine direkte Kommunikation zwischen Stationen ermöglicht und gleichzeitig Backbone für Messsysteme sein kann.

Essentieller Bestandteil des Breitband-Powerline-Netzes auf der Mittelspannung ist die Kopplereinheit, die das BPL-Signal vom BPL-Modem auf den Stromkabeln der Freileitung einkoppelt. Die kapazitiven Koppler der PPC aG sorgen für die bestmögliche Signaleinkopplung im differenziellen Modus. Sie sind für MS-Leitungen bis 24 kV zertifiziert. So können Ortsstationen effizient verbunden und eine Anbindung an die zentrale Leittechnik bzw. für EMT hergestellt werden.

Einfach zuverlässig

Der Mittelspannungskoppler wird über eine Schiene aus Edelstahl installiert. Die Halterung ist für alle Masttypen geeignet. Die Installationszeit beträgt typischerweise ein bis zwei Stunden und erlaubt standardisierte Montageprozesse. Das komplette System für eine Strecke besteht aus zwei Sets von je zwei kapazitiven Signalkopplern sowie zwei Rugged BPL-Modems.

Das System, das alle sicherheitstechnischen und Zertifizierungs-
Anforderungen erfüllt, hat sich bereits in ersten Installationen erfolgreich bewährt. Zudem ist es mit seiner Silikonisolation an die Bedingungen unter freiem Himmel angepasst.