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Telefonica Smart Meter Connect: Stromzähler über Powerline-Mesh-Netz ablesen

Wie können die Smart-Meter-Daten sicher und verlässlich vom Keller zur zum Versorger übertragen werden? Dazu hat sich Telefonica Deutschland etwas Besonderes einfallen lassen.

Der neue CommsHub von Telefonica lässt sich einfach an existierende intelligente Messsysteme anschließen. Bildquelle: © Telefonica

Der neue CommsHub von Telefonica lässt sich einfach an existierende intelligente Messsysteme anschließen.

Studien haben gezeigt, dass nur rund 75 Prozent der Strom- und Gaszähler in Deutschland über Mobilfunk erreichbar sind. Deshalb bietet Telefonica jetzt für die Kommunikation im Smart Metering ein Mesh-Netz auf Basis von Breitband-Powerline an. Telefonica Smart Meter Connect kann damit alle abrechnungsrelevanten Daten auch über das Stromnetz verschlüsselt übertragen.

Im vergangenem Jahr hatte Telefonica bereits ein Mesh-Netzwerk auf Basis der Funkkommunikation vorgestellt, mit der neuen Variante können sich beispielsweise Versorgungsfirmen sicher sein, ihre intelligenten Messsysteme für Strom, Gas, Wasser und Wärme einfach über eine Mobilfunkanbindung ablesen zu können – auch dort, wo das Mobilfunknetz nicht hinreicht. Die neue Powerline-Technik – das Modul kommt von der PPC AG – eignet sich besonders für Deutschland, wo die meisten Zähler im Keller verbaut sind.

Der neue CommsHub von Telefonica lässt sich einfach an existierende intelligente Messsysteme anschließen. Die damit ausgestatteten Systeme suchen das jeweils nächste Gerät, das Verbindung mit Mobilfunk hat, und übertragen ihre Daten dann über das Mesh-Netz dorthin. Dazu konfiguriert sich das Mesh-Netz jeweils automatisch selber.

»Damit haben die Betreiber die Sicherheit, dass sie die Gateways erreichen, ohne vorher umfangreiche Messungen vornehmen zu müssen, was für den Massenrollout nicht wirtschaftlich wäre«, sagt Frank Schmidt-Küntzel, Vertriebsmitarbeiter für Energy Sales im M2M-Bereich von Telefónica Deutschland.

Die Verwaltung der kompletten Infrastruktur, in der der CommsHub integriert ist, geschieht über den Internet-Browser. Über die Website des Mesh-Admin-Systems (MAS) können die Versorgungsunternehmen alle Geräte mit ihren Attributen einzeln anzeigen oder auch die  du die kompletten Strukturen ihrer Mesh-Netze überblicken. Dafür werden die Verbindungsrouten zwischen den eingebundenen CommsHubs übersichtlich visualisiert. Auch die Qualitätsparameter wie Signalstärken, Status und Alarme der vernetzten Geräte werden eingeblendet. Das MAS ist mit der M2M-Plattform von Telefonica verbunden. Sie stellt über leicht konfigurierbare Schnittstellen die Verbindung zu vorhandenen Software-Applikationen der Versorgungsunternehmen her. So lässt sich die neue Technik einfach in bestehende Infrastrukturen integrieren.