Komplexitätsreduktion durch Ziehl-Abegg: Eine simple Bedienlogik für alle Produktgruppen

Ziel-Abegg hat die Bedienung aller seiner Produkte über das Angebotsspektrum hinweg simplifiziert und vereinheitlicht. Wer die einfache Bedienlogik eines EC-Ventilators verstanden hat, kann auch einen Frequenzumrichter von Ziel-Abegg anschließen.

Vorstandsvorsitzender Peter Fenkl Bildquelle: © Ziehl-Abegg

Vorstandsvorsitzender Peter Fenkl erklärt die Vorteile des ZAcode auf der Chillventa in Nürnberg: Bei allen Produkten von Ziehl-Abegg, ob Regelgerät oder Motor, ist die Installations- und Bedienlogik identisch.

Servicetechniker und Facility-Manager müssen sich mit unzähligen Bedienlogiken und Interfaces unterschiedlicher Geräte und Hersteller herumschlagen, wenn sie Lüftungsanlagen nachjustieren und erweitern. Ziel-Abegg ist der derzeit einzige Hersteller, bei dem sich alle Produkte und Systeme mit einer einzigen, einheitlichen Logik anschließen, steuern und regeln lassen. »Unsere Produkte haben alle den gleichen genetischen Code«, erklärt Peter Fenzl, Vorstandsvorsitzender von Ziehl-Abegg. »Wer einen EC-Ventilator von uns anschließt, weiß automatisch auch wie ein Frequenzumrichter von Ziehl-Abegg anzuschließen ist«, so Peter Fenzl weiter.

Das durchgängige Bedienkonzept ist bei allen Axial- und Radialventilatoren vorhanden, von kleiner 1 kW bis etwa 30 kW Antriebsleistung, in energiesparender EC-Technologie als auch mit der herkömmlichen AC-Technologie. Bei Anwendungen, in denen EC-Ventilatoren und Frequenzumrichter gleichermaßen zum Einsatz kommen, ist die einheitliche Handhabung besonders wichtig, weshalb alle Ziehl-Abegg-Produkte einheitlich anschließbar und modular erweiterbar sind.

Der grundsätzliche Aufbau, die sogenannte »Basic-Ausführung«, ist produktübergreifend gleich und bietet immer die Möglichkeit der analogen Ansteuerung. Bis heute ist dies in den Anlagen der bevorzugte Einsatzfall. Mittels eines Add-On-Moduls lässt sich eine Basic-Ausführung jederzeit mit einer Bus-Schnittstelle versehen und so in moderne Anlagenkonzepte integrieren. Der Anwender bleibt flexibel, da er ein einfaches und preiswertes Produkt jederzeit  erweitern kann. Für die Einbindung in kundenseitig gewünschte Bus Systeme stehen verschiedene einsteckbare Add On-Module zur Verfügung: Modbus, CAN-Open, Lon, Profibus; Profinet oder EtherCAT sind aktuell verfügbar. Add-On-Module für weitere Systeme werden nach Bedarf entwickelt.