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Powerline Communication: PPC ist Konsortialpartner zweier BMU-Förderprojekte

Die Mannheimer Power Plus Communications ist Konsortialpartner bei den »Schaufenstern Intelligente Energie« »C/sells« und »enera« des Bundesministeriums für Wirtschaft. Die Projekte in Süddeutschland und Niedersachsen erforschen die regionale Optimierung von regenerativer Erzeugung und Netzstabilisierung mit intelligenter Technik.

Den Problemen der Energiewende sucht die Bundesregierung mit dem Förderprogramm »Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende« beizukommen. In fünf Modellregionen werden Technologien und Verfahren zur Integration erneuerbarer Energien und zur Stabilisierung der Energieversorgungsnetze erprobt. Im Mittelpunkt steht der Einsatz intelligenter Netztechnik und neuartiger Netzbetriebskonzepte. Über vier Jahre bezuschusst die Bundesregierung die Modellregionen mit 230 Millionen Euro und erhofft sich dadurch den Anstoß privater Investitionen in intelligente Netztechnik in Höhe von 600 Millionen Euro. »Die Schaufenster sollen als Blaupause für eine breite Umsetzung intelligenter Energievernetzung in ganz Deutschland dienen«, sagte Bundesminister Gabriel.

Die fünf »Schaufenster« sind:

-  »C/sells« in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen. Es soll den Verbrauch und die Erzeugung von Solarstrom auf regionaler Ebene optimieren.

-  »Designetz« in NRW, Rheinland-Pfalz und Saarland will die Nutzung erneuerbarer Energien in Städten und Industrieunternehmen verbessern.

-  »enera« in Niedersachsen erforscht die Erhöhung der Netzstabilität und Zuverlässigkeit der Stromversorgung durch Erneuerbare mittels regionaler Systemdienstleistungen.

-  »NEW 4.0« in Schleswig-Holstein und Hamburg will den Beweis antreten, dass die Region schon 2025 zu 70 Prozent mit regenerativer Energie versorgt werden kann.

-  »WindNODE« in den fünf ostdeutschen Bundesländern soll die Einbindung Erneuerbarer in ein System aus Strom-, Wärme- und Mobilitätssektor demonstrieren.

Projektanträge für das »Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende (SINTEG)« können beim Projektträger Jülich eingereicht werden. Beginn der auf vier Jahre angelegten Projekte soll Ende 2016 sein.