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Auf den Metering Days: Controllable Local Systems Gateway von ZENNER

ZENNER und ZENNER IoT Solutions präsentieren auf den ZVEI-Metering Days am 19. und 20. September in Fulda ein neues CLS-Gateway im Demobetrieb und LoRaWAN-basierte Submetering-Prozesse.

Sascha Schlosser Bildquelle: © ZENNER International GmbH & Co.KGq

ZENNER-Geschäftsführer Sascha Schlosser erläutert Funktionsweise und Nutzen der Technologie auf den Metering Days in seinem Vortrag »Mehrwert-Lösungen im Smart-Meter-Rollout«

Im Demobetrieb spielt das CLS-Gateway mit einem Wasserzähler auf LoRaWAN-Basis zusammen. ZENNER ist damit einer der ersten Hersteller, der eine Submetering-Anwendung für intelligente Messsysteme im Portfolio hat. Energieversorger und andere Dienstleister können mit dem CLS-Gateway bei Nutzung der vorhandenen Smart Meter Gateways neue Services realisieren.

»Der grundzuständige Messstellenbetreiber dürfte dies aus eigenem Interesse unterstützen, da er für die Gateway-Nutzung durch dritte Externe Marktteilnehmer (EMT) ein zusätzliches Entgelt einstreichen kann. Diese Einnahmen liegen außerhalb der gesetzlichen Preisobergrenzen für den Rollout und Betrieb intelligenter Messsysteme, sie optimieren somit sein Geschäftsmodell«, so Sascha Schlosser, Geschäftsführer von ZENNER.

Die verwendete Funktechnologie nutzt das »Long Range Wide Area Network«-Protokoll, kurz LoRaWAN, das sich durch gute Gebäudedurchdringung, niedrigen Energieverbrauch und hohe Reichweiten auszeichnet. Das CLS-Gateway kann über die Wide Area Network (WAN)-Schnittstelle des SMGW und gesicherte Kommunikationsverbindungen z.B. Messdaten an Externe Marktteilnehmer (EMT) senden.

Die CLS-Gateways von ZENNER nutzen den CLS-Software-Stack der Hessware GmbH aus Mannheim. Weil das Unternehmen als Bindeglied zwischen SMGW und IT-Systemen dritter EMT fungiert, müssen sich diese nur als passive EMTs registrieren lassen, wodurch der Zwang zur ISO 27001-Zertifizierung entfällt. So können auch kleine Unternehmen Mehrwertdienstleistungen mit vertretbarem Aufwand umsetzen.

ZENNER-Geschäftsführer Schlosser sagt: »Wir raten dazu, frühzeitig Pilotprojekte für Mehrwertdienste zu starten. Denn um diese neuen Mehrwertservices wird zweifelsfrei heftiger Wettbewerb entbrennen. Deshalb gilt es, sich jetzt in Position zu bringen. Wenn der Startschuss im Markt fällt, sollten Stadtwerke Fullservice-Angebote ohne große Anlaufschwierigkeiten umsetzen können.«