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Ab 18. Mai 2017: »Volks-E-Mobil« kann bald vorbestellt werden

Der e.GO Life soll 2018 den Markt für E-Mobility durcheinanderwirbeln. Nur 15.900 Euro kostet der City-Flitzer (ohne Abzug der E-Fahrzeugprämie). Dahinter stecken keine Konzerne, sondern Ingenieure der RWTH Aachen.

e.Go Life Bildquelle: © e.GO Mobile AG

Kein Cinquecento aus Italia - sondern ein e.GO Life aus Aachen, Germania.

Bereits der ScreetScooter, ein im Umfeld der RWTH Aachen entstandenes E-Transportfahrzeug für den Kurzstreckeneinsatz, dessen Hersteller die Post übernahm, um ihn in Serie zu produzieren, stammt aus der Printenstadt. Jetzt also der »e.Go«. Sein »Inkubator« war ebenfalls der Hochschulcampus der RWTH. CEO der eGO Mobile AG ist der Aachener Produktionsforscher Prof. Günther Schuh.

Das nur 650 kg leichte Gefährt soll durch einen 48V-Bosch-Antrieb (41 PS) in fünf Sekunden von Null auf 50 km/h beschleunigen und mit dem Batteriegrundmodell mit 14,4 kWh 100 km zurücklegen können (großere Kapazitäten sind in Planung). Ab 18. Mai kann der e.GO Life vorbestellt werden, im Frühjahr 2018 wird mit den ersten Auslieferungen gerechnet .

Das 2+2-Gefährt ist mit 3,35 m nur etwas länger als ein Smart. Und gegen dessen Elektro-Variante tritt der e.GO Life an, nur, dass der Smart (ohne Prämie) mit 22.000 Euro um einiges teuerer ist. Auch konkurrenzfähige Modelle im Mittelstreckenbereich (Hallo, Tesla?) könnten über kurz oder lang aus der Krönungsstadt Karl des Großen kommen.

Aachen, die neue »Motor City« der Elektromobilität? Vielleicht. Wenn alles gut geht, werden bald zehntausende Elektromobile aus dem Printenstädtchen rollen.