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ZVEI / Elektromobilität: NRW fördert private E-Ladesäulen

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt ab sofort Privatleute, die auf ihrem Grundstück eine Ladesäule für Elektrofahrzeuge installieren wollen.

Landeswappen NRW Bildquelle: © Land NRW

Landeswappen NRW

Im Rahmen des Programms »progres.nrw« fördert das Land NRW die Errichtung privat genutzter Ladesäulen mit bis zu 1000 Euro und die Schaffung öffentlich zugänglicher Ladesäulen mit bis zu 5000 Euro.
 
Damit kommt NRW der seit vielen Jahren gestellten Forderung des ZVEI nach, Fördermittel sowohl für den öffentlichen als auch für den nicht-öffentlichen Bereich bereitzustellen. »Um eine Infrastruktur aus Elektrofahrzeugen, Energieversorgung, Ladesäulen und Abrechnungssystemen aufzubauen, müssen endlich belastbare Geschäftsmodelle entwickelt werden«, erklärt Dr. Klaus Mittelbach, Vorsitzender der Geschäftsführung des ZVEI. »Fördermittel müssen daher alle Bereiche berücksichtigen. Weitere Bundesländer sollten dem guten Beispiel von NRW folgen.«

Voraussetzung, um die Fördergelder beantragen zu können,…

...ist der Bezug zertifizierten Grünstroms. Erst wenn der für den Elektroantrieb genutzte Strom aus überwiegend erneuerbaren Energien stammt, ist die Gesamtbilanz des Elektrofahrzeugs klimafreundlich. 

Der ZVEI fordert in diesem Zusammenhang, neben der Ladeinfrastruktur auch den Gebäudebestand und die Verteilnetze in den Blick zu nehmen. »Bei Bestandsgebäuden ist eine Überprüfung der Elektroinstallation und gegebenenfalls eine Modernisierung vorzunehmen«, so Mittelbach. »Sehr gut ist, dass NRW die Ertüchtigung eines bestehenden Hausanschlusses bezuschusst. Großer Handlungsbedarf besteht zudem bei den Verteilnetzen, die auf einen millionenfachen Einsatz von Elektrofahrzeugen nicht ausgelegt sind.«