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Jauch Quartz: Das Ziel ist die optimale mobile Energiequelle

Bei der Auswahl der richtigen Batterielösung für eine Kundenanwendung geht es nicht nur um das Thema Sicherheit, sondern vor allem auch darum, kein Potenzial zu verschenken.

lithium-ionen-pack_02.jpg Bildquelle: © Jauch Quarth

Zur Sicherstellung der Qualität auch komplexer Batterie-Packs wird vom Entwurf des Packdesigns bis hin zum fertigen Batteriesystem jeder Entwicklungs- und Assemblierungsprozess von ausführlichen Tests und Untersuchungen begleitet.

Eine gute Planung und die Beachtung aller relevanten Einflussfaktoren helfen dabei, später möglicherweise auftretende Probleme von vornherein zu verhindern.

Bei der Konzeptionierung und Assemblierung eines kundenindividuellen Batterie-Packs stehen Sicherheit und Zuverlässigkeit im Vordergrund. Dafür ist zunächst eine passende Zelle als Grundlage für das Batterie-Pack auszuwählen. Jauch kann hier aus einem breiten Sortiment die richtige Zelle mit der passenden Zellchemie auswählen. So reicht die umfassende Zellenauswahl des Unternehmens von Alkaline-Batterien über Knopfzellen bis hin zu Lithium-Ionen- und Lithium-Polymer-Zellen in den unterschiedlichsten Varianten und Kapazitäten.

Doch der Entwicklungsprozess der Batterie umfasst weit mehr als die Auswahl einer passenden Zelle und eines Batteriedesigns entsprechend der geforderten Spannung und Kapazität. So ist beispielsweise auch die kalendarische Lebensdauer der Batterie sowie die Lebensdauer über Zyklen zu bestimmen. Außerdem ist festzulegen, ob die Batterie auch bei extrem hohen oder sehr niedrigen Temperaturen leistungsfähig sein soll und welche Anforderungen an Sicherheit und Kommunikation erfüllt werden müssen.

assemblierung_deutschland Jauch.jpg Bildquelle: © Jauch Quartz

Neben der Fertigung am Stammsitz in Villingen-Schwenningen produziert Jauch Batterie-Packs auch in Osteuropa und China.

Auch Faktoren, die nicht direkt mit der Leistungsfähigkeit der Batterie zu tun haben, sind bereits in den Designprozess mit einzubeziehen: Welche Zertifizierungen sind jetzt oder in Zukunft durchzuführen? Soll die Batterie einzeln oder bereits im Endprodukt verbaut versendet werden und mit welchen Verkehrsträgern soll der Transport erfolgen? Gerade beim Transport von Lithium-Batterien gibt es Restriktionen, die beispielsweise einen Einfluss auf die mögliche Lagerdauer eines fertigen Produktes haben.

Auch die Frage, wie lange und in welchen Stückzahlen die Batterie möglichst ohne Veränderungen verfügbar sein muss, wird in den Entwicklungsprozess mit einbezogen. Bereits heute ist der Auftragseingang bei den namhaften Zellherstellern höher als deren vorhandene Produktionskapazitäten. Und diese Schere wird voraussichtlich noch weiter auseinandergehen. Dementsprechend ist eine gute Planung von Beginn an notwendig. Ohne ausreichende Lagerkapazität beim Batterieassemblierer sind bei Lieferengpässen der Zellhersteller Verzögerungen bei der Assemblierung des Batteriesystems vorprogrammiert.

Bei der Fertigung des Batteriepacks sind Know-how und Erfahrung gefragt. Eine permanente Qualitätskontrolle des gesamten Prozesses sichert zudem eine gleichbleibend hohe Qualität der Batterien. Daher wird bei Jauch jeder Entwicklungs- und Assemblierungsprozess von ausführlichen Tests und Untersuchungen begleitet, vom Entwurf des Packdesigns bis hin zum fertigen Batteriesystem. Durch jahrzehntelange Erfahrung in der Batterie-Technologie konnte sich das Unternehmen eine leistungsfähige Testumgebung aufbauen. Hier lassen sich selbst extremste Einsatz- und Umweltbedingungen simulieren. Außerdem lassen sich bereits vorab Tests für notwendige Zertifizierungen durchführen. Im eigenen Testlabor kann Jauch auch den für den Transport von Lithium-Batterien vorgeschriebene UN38.3-Transporttest durchführen.

Neben der Fertigung am Stammsitz in Villingen-Schwenningen produziert Jauch auch in Osteuropa und China. Speziell für den Musterbau und die Kleinserienfertigung verfügt das Unternehmen zudem über eine Mechanik-Werkstatt mit CNC-Fräsmaschine mit Schnittstelle zur CAD-Konstruktion. Eine Ultraschall-Schweißmaschine ermöglicht es zudem, Kunststoffgehäuse zu verschließen. Durch die intensive Zusammenarbeit über den gesamten Entwicklungsprozess hinweg ist Jauch in der Lage, seinen Kunden eine Komplettlösung zu bieten. Permanente Weiterbildung der Mitarbeiter und Auslandsaufenthalte bei Zellherstellern stellen sicher, dass das Know-how immer auf dem aktuellen Stand der Technik bleibt.