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ANNSMANN AG: Auszeichnung für Ressourceneffizienz

Als vorbildlicher Betrieb wurde die ANSMANN AG im baden-württembergischen Projekt »100 Betriebe für Ressourceneffizienz« für ihre ökologischen Material- und Energiesparmaßnahmen ausgezeichnet.

Akkupackproduktion Bildquelle: © ANSMANN AG

Speziell ausgezeichnet wurde die Produktionsoptimierung und Teilautomation der ANSMANN AG beim Prozess des Widerstandsschweißens. Durch den Einsatz neuer und energieeffizienter automatischer Widerstandspunktschweißmaschinen wurde der Prozesswirkungsgrad verbessert und der Komponentenausschuss  in der Produktion reduziert.

Neben der Ressourceneffizienz wuchs durch die Maßnahmen auch die Wirtschaftlichkeit der Akkupack-Produktion. Durch den neu eingeführten, stabilen und reproduzierbaren Schweißprozess lassen sich die benötigen Materialen besser und effektiver nutzen. Der Ausschuss im Schweißprozess wurde auf ein Minimum reduziert. Ein weiterer Effekt ist die erreichte Steigerung der Schweißqualität. Im Zuge der Automation wurden angrenzende Prozesse ebenfalls optimiert.

Jürgen Dietz, Vorstandsvorsitzender der ANSMANN AG nahm die Preis-Urkunde und das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro von Franz Untersteller, Umweltminister von Baden-Württemberg in Empfang. Seinen Ursprung hatte das Projekt »100 Betriebe für Ressourceneffizienz« im Aufruf der Universität Pforzheim, der Umwelttechnik BW und der Landesagentur für Umwelttechnik und Ressourceneffizienz Baden-Württemberg 2015 an Unternehmen des Bundeslandes, sich mit nachgewiesenen Material- und Energiesparmaßnahmen in Betrieben zu bewerben.

Das Projekt ist Bestandteil der »Allianz für mehr Ressourceneffizienz«, die 2013 zwischen der Landesregierung und den führenden Wirtschaftsverbänden des Landes geschlossen wurde, darunter dem Landesverband der Industrie (LVI) und den Landesgliederungen des Industrie- und Handelskammertags (BWIHK), des Verbands der Chemischen Industrie (VCI), des Verbands des Deutschen Maschinen- und Anlagenbaus (VDMA) sowie des Zentralverbands der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI).