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vbw-e.V.-Energiewende-Monitoring 2017: Energiewende: Überteuert, planlos und ziellos

Negativ bewertete Alfred Gaffal, Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw) am 5. Dezember die Energiewende Deutschlands. Gut belegt analysierte er sie als »überteuert«, »ziellos« und »planlos« und schädlich für Wirtschaft und Arbeitsplätze in Deutschland.

Wirtschaftlichkeit Bildquelle: © vbw e.V. - Prognos

Nach Italien, UK, Malta und Lettland waren 2016 die Industriestrompreise die fünftteuersten in der EU. Die Haushaltsstrompreise Deutschlands (30 Cent/kWh) sind in Europa nach Dänemark (31 Cent/kWh) sogar die zweitteuersten.

Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit, Energieeffizienz, der Einsatz erneuerbarer Energien und Umweltverträglichkeit sind die Kriterien, anhand derer die Prognos AG seit 2012 im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw) ein gutachterliches Energiewende-Monitoring erstellt. Der Erfolg der Maßnahmen wird in einem Ampelsystem mit »Rot«, »Gelb« und »Grün« bewertet.

Das Gutachten der Prognos AG, von Frau Dr. Almut Kirchner, Vice Director und Head of Department Energy & Climate Protection Policy detailliert vorgetragen, gibt der deutschen Energiewende insgesamt eine schlechte Note. Dem »Gelb« in der Versorgungssicherheit stehen drei »Rot« bei »Wirtschaftlichkeit/Bezahlbarkeit«, »Energieeffizienz und Erneuerbare« sowie »Umweltverträglichkeit« gegenüber.

Auch Bayern kann sich das Zeugnis »Versetzt« nur mit Bauchschmerzen ausstellen, mit einem »Rot« bei der »Wirtschaftlichkeit/Bezahlbarkeit« und drei »Gelb« für »Versorgungssicherheit«, »Energieeffizienz und Erneuerbare« sowie »Umweltverträglichkeit«. Erfolg sieht anders aus.