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Einladung zum Mitmachen: »Blockchain-Initiative Energie« gegründet

Am Rande einer Veranstaltung des Bundesverbandes Energiemarkt & Kommunikation e.V. (EDNA) hat sich eine Interessengemeinschaft für den Einsatz der Blockchain-Technologie in der Energiewirtschaft gegründet, die deren Chancen und technischen Voraussetzungen beim Einsatz im Energiemarkt untersucht.

Blockchain Bildquelle: © deepadesigns – Shutterstock

Die spezifischen Gegebenheiten der Energiewirtschaft und des Stromhandels erschweren eine schnelle Übertragung der Blockchain-Technologie in den Energiebereich. Die im Rahmen des EDNA Kamingesprächs gegründete Interessengemeinschaft für den Einsatz der Technologie in der Energiewirtschaft will Voraussetzungen, geeignete Frameworks, Einsatzmöglichkeiten und konkrete Geschäftsmodelle für die bislang hauptsächlich in Krypto-Währungen genutzte Technologie evaluieren.

Zu den Gründern der Initiative gehören T-Systems, AKTIF Technology,  ArcMind, Compello, das Fraunhofer-Anwendungszentrum Systemtechnik (AST), Regiocom, Robotron, Schleupen, und seven2one.

»Bislang gibt es keine derartige fachliche Gruppierung, die sich auf die spezifischen Gegebenheiten in der Energiewirtschaft konzentriert. Deswegen haben wir diese Initiative auch ganz bewusst nicht als EDNA-Projektgruppe gegründet, sondern als eigenständige Plattform, an der sich auch Nichtmitglieder beteiligen können und sollen«, beschreibt Rüdiger Winkler, Geschäftsführer des EDNA Bundesverbands Energiemarkt & Kommunikation e.V. den Ansatz der Initiative. Zur Mitwirkung eingeladen sind auch Unternehmen wie IT-Dienstleister, klassische Energiemarktakteure, Start-Ups und Energieanbieter.

Zu den ersten Aufgaben der Initiative gehören Marktanalysen, die Diskussion möglicher neuer Geschäftsmodelle sowie Grundlagenarbeit für die erforderliche Standardisierung. Darüber hinaus sieht sich die Blockchain-Initiative Energie als Interessenvertretung gegenüber anderen Verbänden, Behörden oder Ministerien und möchte hier auch mit anderen Blockchain-Vereinigungen und Interessensvertretungen zusammenarbeiten. Die Initiative will sich national und auf europäischer Ebene engagieren.

Interessierte Unternehmen können per Mail mit der Initiative in Kontakt treten.