smart.MESDevice von itac: Der erste Raspberry Pi für die smarte Fabrik

Das »smart.MESDevice based on Raspberry Pi« macht es möglich, anlagennahe Geräte wie Barcodereader oder RFID-Scanner Plug&Play in Anlagen zu integrieren und Prozesse online über die SMEMA-Schnittstelle zu verriegeln.

Bildquelle: © iTAC

Das »smart.MESDevice based on Raspberry Pi« von iTACDas »smart.MESDevice based on Raspberry Pi« von iTAC

Und das ist noch nicht alles: Das smart.MESDevice ist auch als kostengünstige Hardwareplattform mit einem Touchscreen für anlagennahe HMI-Anwendungen bzw. HMI-Apps einsetzbar. Das Ergebnis: Eine vereinfachte und standardisierte Maschinen- und Prozessintegration in die iTAC.MES.Suite, das MES-System von iTAC. »Damit können wir die bisherigen Integrations- und Entwicklungsaufwände auf Anlagenhersteller- und Systemanbieterseite erheblich reduzieren«, erklärt Dieter Meuser, CTO von iTAC. Das Linux-basierte smart.MESDevice von iTAC beinhaltet verschiedene Software-Module aus dem iTAC-Middlewareportfolio sowie auf dem Raspberry Pi-basierte Hardware-Komponenten.

»Die Plug & Play-Komponente lässt sich über eine zentrale Applikationsserverseitige Konfiguration in Produktionsanlagen und Prozessabläufe integrieren und stattet diese mit intelligenten MES-Funktionen aus. Dabei werden die Software-Anwendungen über einen smart.FactoryAppStore (sFAS) der iTAC.MES.Suite zur Verfügung gestellt und verwaltet«, schildert Meuser. Somit stellt der sFAS die für den Betrieb eines Enterprise MES elementaren anlagennahen Apps zur Verfügung. »Das Internet der Dienste wird somit auch im produktionsnahen Umfeld Realität«, so Meuser. Von der universellen Maschinenintegration profitieren laut Meuser sowohl Maschinenhersteller, die somit ab sofort problemlos die Integration in die überlagerte iTAC.MES.Suite umsetzen können als auch Systemanbieter. Denn die Anlagen- und fertigungsnahe Prozessintegration ist jetzt vereinfacht und standardisiert möglich.

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Das smart.MESDevice baut auf einer ARM-Plattform auf, die über die zur Kommunikation mit der Außenwelt erforderlichen Schnittstellen verfügt. Hierzu zählen USB, SMEMA, Ethernet, RS 232 und HDMI. Als Betriebssystem wird ein Linux-Derivat verwendet, wobei das smart.MESDevice den Gedanken einer Appliance folgend ohne IT-seitige Wartungsaufwände auskommt. Das Gerät wird zentral verwaltet und automatisch über den smart.FactoryAppStore mit allen erforderlichen Softwareupdates versorgt. Auch bei den Anwendungsfällen ist das Gerät sehr vielseitig: Die Bandbreite geht von Rich-Client-Anwendungen, die über ein Touchscreen-Interface mit dem Benutzer interagieren, bis zu automatisierten Anwendungsfällen als integraler Bestandteil einer Produktionslinie ohne jegliche Benutzerschnittstellen. Das smart.MESDevice fügt sich nahtlos in eine bestehende iTAC.MES-Suite-Installation ein, da die gesamten iTAC.ARTES-Softwarekomponenten ohne Abstriche auf dem Gerät zur Verfügung stehen. Das ermöglicht den Zugriff auf den vollständigen Funktionsumfang der IMSAPI-Bibliothek – ebenso stehen alle Features wie Lastverteilung, Failover und zentrales Monitoring zur Verfügung.