Rittal und IBM integrieren Energiemanagement: Energieeffizienter Rechenzentrumsbetrieb

Energieeffizienz bleibt auch in diesem Jahr eines der wichtigsten Themen im Rechenzentrum. Jedoch fehlen nach wie vor vielen Betreibern die geeigneten Werkzeuge, um den Verbrauch der einzelnen Komponenten wirksam zu erfassen und die vorhandenen IT-Ressourcen effizient einzusetzen.

 IT-Ressourcen kosteneffizient einsetzen Bildquelle: © Rittal

IT-Ressourcen kosteneffizient einsetzen

Ein großes Problem stellt dabei die Vernetzung von IT-Geräten (Server, Storage etc.) und IT-Infrastruktur mit der Klimatisierung und der Stromverteilung dar.

IBM Deutschland Research & Development und Rittal [1] haben die Energiemanagement-Lösungen beider Unternehmen in den »IBM Active Energy Manager« integriert. Mit der so entstandenen modularen Lösung lässt sich der Energieverbrauch einzelner IT-Komponenten analysieren und auswerten. Das liefert nach Angaben von Rittal die Basis für einen energieeffizienten und damit kostenoptierten Rechenzentrumsbetrieb.

Eine große Bedeutung hat das Zusammenspiel von Diagnose und Management: Die Überwachungslösung »CMC-TC« von Rittal ordnet die unterschiedlichen IT-Geräte den intelligenten Stromschienen PSM (Power System Module) zu. Diese verfügen über eingebaute Sensoren, die die einzelnen Leistungsabgänge an den Steckdosen messen. Über eine Schnittstelle leitet das Rittal CMC-TC diese und alle weiteren relevanten Parameter an den IBM Active Energy Manager weiter. Mit den Überwachungsmöglichkeiten der IBM-Software können Rechenzentrumsbetreiber dann ganzheitliche Trendanalysen und Auswertungen fahren und die Auslastung ihrer Anlage aus energetischer Sicht optimieren.