SPS 2019: vom 26. bis 28. November: Wachstum in schwierigem Marktumfeld

Trotz weltweit gedämpfter Konjunktur erwartet die Mesago Messe Frankfurt GmbH als Veranstalterin der Nürnberger Automatisierungsmesse SPS ein leichtes Wachstum der Ausstellerzahl von 1631 im Vorjahr auf etwa 1650.

Sehen der SPS 2019 optimistisch entgegen: Martin Roschkowski und Sylke Schulz-Metzner von der Mesago Messe Frankfurt GmbH mit dem Ausstellerbeiratsvorsitzenden Christian Wolf (rechts). Bildquelle: © Andreas Knoll, Markt&Technik

Sehen der SPS 2019 optimistisch entgegen: Martin Roschkowski und Sylke Schulz-Metzner von der Mesago Messe Frankfurt GmbH mit dem Ausstellerbeiratsvorsitzenden Christian Wolf (rechts).

Die diesjährige SPS ist insgesamt die 30. und zugleich die erste, deren Namen den langjährigen Branchenjargon widerspiegelt – mit der neuen Aufschlüsselung „Smart Production Solutions“.

»2017 und 2018 waren für die Automatisierungsbranche zwei tolle Jahre, aber jetzt machen wir einen Sidestep«, erläutert Christian Wolf, Ausstellerbeiratsvorsitzender der SPS und im Hauptberuf einer der Geschäftsführer von Turck. »Die aktuelle Unsicherheit schürt eine Investitionshemmung; alle schauen auf die Budgets.« Er verwies auf die weltpolitische Lage und auf die Probleme in der Automobilindustrie: »Der Brexit ist eine Belastung, aber die Verwerfungen in der Automobilindustrie dürften uns härter treffen. Automatisierer, die sehr Automobil-lastig sind, versuchen daher verstärkt, zusätzlich in anderen Zielbranchen Fuß zu fassen. Denn wer sich als Automatisierer in der Automobilindustrie behauptet, kann sich in anderen Branchen ebenfalls behaupten.« Generell werde die Automatisierung auch in den nächsten 10, 20 Jahren florieren, weil es noch große Potenziale gebe: »In der Logistikautomatisierung beispielsweise verzeichnen wir ein massives Wachstum.«

Ungeachtet der angespannten Konjunkturlage zeichnet sich ab, dass auch die 30. SPS erfolgreich verlaufen wird: Von den etwa 1650 erwarteten Ausstellern stammen 1100 aus Deutschland und 550 aus dem Ausland, wobei voraussichtlich 45 Länder vertreten sein werden nach 44 im Vorjahr. Die Ausstellungsfläche wird sich wie 2018 auf 136.000 qm belaufen, wobei wiederum 15 Hallen belegt sein werden – die Hallen 10 und 11 jeweils mit Hauptebene und Obergeschoss.

Inhaltlich bleibt die SPS 2019 auf dem Weg, sich an die veränderte Marktsituation anzupassen und als Messe für die smarte und digitale Automatisierung zu positionieren: »Die Messe hat neben ihrem Automatisierungsprofil auch ein ausgeprägtes Digitalisierungsprofil bekommen«, verdeutlicht Sylke Schulz-Metzner, Vice President SPS bei der Mesago Messe Frankfurt GmbH. »In diesem Sinne ist uns eine gute Anpassung des Markennamens gelungen, die mit dem neuen Inhalt der Abkürzung SPS – Smart Production Solutions – auch dem Sprachgebrauch im angelsächsischen Raum gerecht wird.« Der prinzipielle Charakter der Messe habe sich dabei aber nicht geändert: »Die SPS ist und bleibt eine Arbeitsmesse, auf der die Besucher einen umfassenden Marktüberblick gewinnen und mit den Ausstellern gemeinsam Lösungen finden.« Martin Roschkowski, Geschäftsführer der Mesago Messe Frankfurt GmbH, bestätigt dies: »Der Kern bleibt immer die Automatisierung, aber weil die IT mittlerweile ein integraler Bestandteil von Automatisierungskonzepten ist, steht sie auf der SPS jetzt im Zusammenhang mit der Automatisierungstechnik.«