Kompakt und leistungsfähig: Kommunikationsspezialisten für die Hutschiene

Der Kommunikationsbedarf in den Schaltschränken wächst. Die Gründe dafür sind vielfältig, ebenso die dafür angebotenen Lösungen - neue Produkte von ICP Deutschland, MC Technologies, TQ und home2net belegen diesen Trend.

»ORing IGPS-1411« von ICP Deutschland Bildquelle: © ICP Deutschland

»ORing IGPS-1411« von ICP Deutschland vereint Gigabit-Ethernet (GbE) mit Power-over-Ethernet.

Die Hutschiene, auch DIN-Schiene genannt, dient zur Befestigung von Bauteilen und Modulen in Anschluss- und Verteilerkästen sowie Schaltschränken. Ursprünglich für die Elektroinstallation gedacht, finden sich seit einigen Jahren auch komplette PCs auf der Hutschiene. Jetzt kommen Module für die unterschiedlichsten Kommunikationsbedürfnisse - jenseits des traditionellen RS232/485 - hinzu. Damit wird es immer enger, und die Hersteller sind gefordert, nicht nur ihre Baugruppen kompakt zu gestalten, sondern auch auf Systemebene Komponenten einzusparen.

Ein Beispiel dafür ist der »ORing IGPS-1411« von ICP Deutschland. Der 6-Port-Switch vereint nicht nur Gigabit-Ethernet (GbE) mit Power-over-Ethernet (PoE), sondern er vereinfacht auch die Stromversorgung: Üblicherweise benötigt ein PoE-Switch eine Spannungsversorgung von 50 V DC. Der IGPS-1411 kann jedoch mit zwei redundanten Spannungen von 12 bis 36 V DC gespeist werden - sollte eine Stromquelle ausfallen, so übernimmt die Zweite.

Die sechs Ethernet Ports teilen sich auf in vier 10/100/1000Base-T(X) P.S.E. und einen 10/100/1000Base-T(X) sowie einen 100/1000Base-X-Port mit SFP-Socket. Der SFP-Port eignet sich für den Uplink per Lichtleiter. Die Übertragungsgeschwindigkeit wird über DIP-Switche eingestellt. Durch die kombinierte Daten- und Stromleitungen der PoE-Ports wird die Installation einfacher, da keine zusätzlichen Netzteile für die PoE-Devices nötig sind. Das 41 x 95 x 145 mm kleine Metallgehäuse kann sowohl auf die DIN-Schiene als auch an die Wand montiert und bei -40°C bis 60°C betrieben werden.