Intelligente Ladekabel

Ubitricity stattet Münchner Taxizentrale aus

5. November 2013, 10:01 Uhr | Corinne Schindlbeck
Ubitricity
Das Elektrotaxi 2 der Münchner Taxizentrale IsarFunk lädt ab sofort mit einem intelligenten Ladekabel von ubitricity an sechs Orten. Der Taxifahrer bringt in diesem Kabel die Abrechnungstechnik mit, so dass an allen sechs Orten lediglich spezielle Steckdosen benötigt werden, die keine laufenden Kosten auslösen.
© Ubitricity

Ein Elektrotaxi der Münchner Taxizentrale IsarFunk lädt ab sofort mit einem intelligenten Ladekabel von ubitricity an sechs Orten. Der Taxifahrer bringt in diesem Kabel die Abrechnungstechnik mit, so dass an allen sechs Orten lediglich spezielle Steckdosen benötigt werden, die keine laufenden Kosten auslösen.

Die Berliner Firma Ubitricity implementiert das Pilotprojekt für effiziente Ladeinfrastruktur im Rahmen des Projekts E-Plan München (Schaufenster Elektromobilität) gemeinsam mit dem Städtischen Klinikum München und IsarFunk. An fünf Klinikstandorten und an der Akademie des Städtischen Klinikums installierte ubitricity die günstigen Systemsteckdosen.

Gleichzeitig führt das E-Taxi das intelligente Ladekabel mit mobilem Stromzähler anstelle eines Standardladekabels im Kofferraum mit sich. So findet das Fahrzeug an den Standorten, wo das E-Taxi für Fahrtpausen ohnehin häufig parkt, effiziente Ladeinfrastruktur vor und kann unkompliziert nachgeladen werden.

„Mit dem E-Taxi Pilotprojekt können wir zeigen, dass Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge an mehreren Standorten kosteneffizient aufgebaut werden kann", sagt ubitricity Geschäftsführer Knut Hechtfischer. „Für das Laden an all diesen Standorten ist nur ein einziger, mobiler Stromzähler im intelligenten Ladekabel nötig. So senkt ubitricity die Kosten für Ladeinfrastruktur um bis zu 90% im Vergleich zu stationären Ladesäulen und Ladepunkte werden flächendeckend überall bezahlbar."

An den sechs eigens für das Pilotprojekt errichteten Ladepunkten wird mit einphasigem Strom (16 A, 230 V) an den ubitricity Systemsteckdosen immer dann geladen, wenn das Elektrotaxi gerade parkt. So sollen Fahrpausen und Wartezeiten effizient genutzt und die Reichweite des Elektrofahrzeugs für die nächste Fahrt gesteigert werden.

Ab 2014 ist zudem die Erweiterung auf das gesteuerte, solargeführte Laden durch die Ubitricity-Elektronik geplant: Nach Einrichtung einer Photovoltaik-Anlage auf dem Gelände des Klinikums ist damit auch eine direkte Einspeisung des Stroms vorgesehen. Das bedeutet, dass das Elektrotaxi an allen Ladepunkten des Pilotprojekts genau mit dem Strom geladen werden kann, den die PV-Anlage produziert.

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