Siemens: Digitales Energiedaten-Management im Smart Building

Fortsetzung des Artikels von Teil 2.

Effizientes Engineering mit digitalen Zwillingen

Die Messgeräte der 7KM-PAC-Reihe erfassen bis auf Anlagenebene präzise, reproduzierbar und zuverlässig Daten zur elektrischen Energie wie Spannung, Strom und Leistung für Einspeisung, elektrische Abgänge oder einzelne Verbraucher. Bildquelle: © Siemens AG

Die Messgeräte der 7KM-PAC-Reihe erfassen bis auf Anlagenebene präzise, reproduzierbar und zuverlässig Daten zur elektrischen Energie wie Spannung, Strom und Leistung für Einspeisung, elektrische Abgänge oder einzelne Verbraucher.

Mit der zunehmenden Digitalisierung steigen die Anforderungen an eine adäquate Auslegung der elektrischen Energieverteilung. Und so sollte deren Einbindung in die Digitalisierung im frühestmöglichen Stadium beginnen – schon bei der elektrotechnischen Planung, also weit vor dem eigentlichen Bau von Schaltanlagen und Verteilersystemen.

Building Information Modeling, kurz BIM, bietet hierfür ideale Voraussetzungen: Von der Planung über die Errichtung bis hin zum laufenden Betrieb lassen sich mit BIM Produktivität und Effizienz in allen Lebenszyklusphasen eines Gebäudes maßgeblich erhöhen und gleichzeitig Kosten senken. Möglich macht das die Verknüpfung von Gebäudedaten mit nichtgeometrischen Daten wie Kosten, Terminen und technischen Informationen. Das digitale Gebäudemodell sorgt damit für eine transparente, datenbasierte Zusammenarbeit aller Beteiligten über den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks hinweg. Siemens stellt schon fast alle Produkte des Portfolios für die Gebäudetechnik und Energieverteilung als digitales Abbild für eine Planung mit BIM zur Verfügung. Damit besteht eine konsistente Datenbasis, auf der sich die Errichtung, aber auch der spätere Betrieb der Gebäude optimieren lässt.

Dominik Weeger ist Marketing Manager für Energie-Monitoring bei der Siemens AG.