»Efficio« von Berg

Energiemanagement – einfach und normkonform

14. Oktober 2015, 07:41 Uhr   |  Heinz Arnold

Energiemanagement – einfach und normkonform
© Berg

Energiemanagement ist ein ständiger Regelkreis. Nur ein permanentes Messen, Erfassen, Analysieren und daraus Optimieren sichert den Fortschritt beim Energieeinsatz.

Ein Energiemanagementsystem einzuführen – davor scheuen sich viele Unternehmen noch. Dabei helfen diese Systeme nachweislich Energie und Kosten einzusparen. Zudem gibt es Steuerrückerstattungen und Fördergelder. Und mit einem Partner ist der Einstieg gar nicht schwer.

»Obwohl ein Energiemanagementsystem nachweislich hilft Energie und damit Kosten einzusparen und somit die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens zu steigern, reagierten viele Unternehmen zögerlich mit der Einführung«, sagt Holger Heintze, Geschäftsführer der zur IDS-Gruppe gehörenden Berg GmbH. Das Unternehmen hat mit »Efficio« eine Software entwickelt, die Energieeinsparpotenziale entdeckt und hebt.

Im Moment erhält die Nachfrage nach Energiemanagementsystemen laut Heintze neuen Schub, denn die Politik schafft einen zusätzlichen Anreiz mit der Möglichkeit von Steuerrückerstattungen und Fördergeldern. Grundlage für die Förderungen ist die Erfüllung bzw. die Zertifizierung und jährliche Bestätigung der Norm ISO 50.001 oder der DIN EN 16.247 über Audits. Außerdem spart ein Energiemanagementsystem 5 bis 15 Prozent der Aufwendungen dafür ein. Dies haben zahlreiche unabhängige Studien immer wieder nachgewiesen. Deshalb hat heute jedes Unternehmen, das ein Energiemanagementsystem einführt und konsequent einsetzt, einen doppelten Nutzen.

Wie gelingt der Einstieg?

Was benötige ich? Wie finde ich die für uns passende Lösung? Was muss ich tun um die Norm sicher zu bestehen? Das sind nur einige der wesentlichen Fragen die sich der Zuständige im Unternehmen stellt.

Hier ist es wichtig, die Weichen von Anfang an richtig zu stellen. Wo und was messe ich zu Beginn, welche Technik setze ich ein, wie nutze ich den Bestand falls vorhanden? In welchen Schritten sollte ich das System erweitern, was macht bei meinem Unternehmen, in meiner Branche Sinn? Wie halte ich die Investitionen in Grenzen, sichere einen schnellen ROI und vor allem bin ich normkonform?

Die Firma Berg bietet den Kunden deshalb an, im Unternehmen vor Ort die Produktion zu besichtigen, eine Messstellenbegehung durchzuführen und neben der Prüfung und Bestimmung der passenden Messtechnik auch die Infrastruktur für die Kommunikationsschnittstellen auszuwählen. Gemeinsam wird ein Konzept erarbeitet, das zum Unternehmen sowie seinen spezifischen Randbedingungen passt.

So können beispielsweise die Randbedingungen aussehen:

•    Bereits vorhandene Messtechnik ist einzubinden.

•    Nachzurüstende Messungen beim Strom können oft nur platzoptimiert eingebaut werden.

•    Im ersten Schritt werden nur die Großverbraucher und nur in einer Energieart (z.B. Strom) erfasst, in weiteren, späteren Ausbaustufen werden die Messungen erweitert, auch auf zusätzliche Medien und verfeinert.

•    Neben dem Energieverantwortlichen im Unternehmen werden weitere Kollegen mit dem System arbeiten, selektiv in ihrer jeweiligen Aufgabe. Dabei sind Änderungen, Ergänzungen im System von den Kollegen im Unternehmen selbst umzusetzen, nicht vom Lieferanten. Spezielle Kenntnisse dürfen deshalb nicht Voraussetzung sein.

•    Für die Berechnung der spezifischen energetischen Kenngrößen (EnPI) wird das vorhandene Leitsystem angebunden und die notwendigen Informationen von dort übernommen.

•    Die Dokumentation, das Reporting, muss der Norm, aber auch den Vorgaben der Geschäftsleitung entsprechen.

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2. Die Übertrag der Randbedingungen auf das System

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