LoRa bequem testen

Das mobile Demo-System macht´s möglich

29. November 2021, 8:17 Uhr | Heinz Arnold
Komponenten des Demosystems für den Test von IoT-Systemen auf LoRa-Basis von VIVAVIS.
Komponenten des Demosystems für den Test von IoT-Systemen auf LoRa-Basis von VIVAVIS.
© VIVAVIS

Für Energieversorger, die IoT-Systeme auf LoRa-Basis in kleinem Rahmen vor Ort ausprobieren möchten, hat VIVAVIS ein Demosystem aufgebaut.

Mit Hilfe der von VIVAVIS eigenentwickelten Komponenten können die aus unterschiedlichen Geräten und Systemen empfangenen Daten sicher bis in das Netzleitsystem »HIGH-LEIT« von VIVAVIS weitergeleitetet werden.

Das Demosystem besteht aus drei Koffern und bildet die gesamte Strecke vom LoRa-Sensor bis zur Einspeisung in HIGH-LEIT ab. Eine Anbindung eigener, zusätzlicher Sensoren ist möglich.

Das sind die Bestandteile des Demosystems:

• ACOS 730 CU33A mit LoRa-Modem CM31A

Dabei handelt es sich um einen intelligenten LoRa-Sensor mit virtueller SPS zur Aufnahme und Verarbeitung von aufgenommenen digitalen oder analogen Werten. Diese Werte können an Ort und Stelle vorverarbeitet werden und anschließend über das ansteckbare LoRa-Modem CM31A an einen LoRa-Konzentrator wie den im Demosystem eingesetzten enQube II übermittelt werden.

• enQube II

Der enQube II dient als Gateway und LoRa-Konzentrator. Er empfängt die Daten der intelligenten LoRa-Sensoren und leitet sie per LTE-Modem oder Ethernet-Verbindung an einen Server (Cloud oder lokaler Server) weiter, auf dem ein MQTT-Broker läuft. Dieser stellt die Daten zum Abonnieren zur Verfügung.

• CU71A IoT-Bridge

Die IoT-Bridge dient der Kopplung an vorhandene Fernwirksysteme. Sie ist in der Lage, die Daten beim MQTT-Broker zu abonnieren und sicher auf ein IEC 60870-5-104/-101 Protokoll zu mappen. Hierbei werden die aktuelle Sicherheitsprotokolle und –verfahren eingesetzt.

Für alle Interessenten, die die Funktion ihres zukünftigen LoRa-Netzwerkes mit dem Demosystem testen möchten, stellt VIVAVIS eine einmonatige Testmöglichkeit zur Verfügung.

LoRa eignet sich als Übertragungstechnologie überall dort, wo
großflächig beliebige Daten eingesammelt werden müssen, speziell für Standorte mit einem geringen Informationsvolumen pro Zeiteinheit. Beispielsweise zur Informationsbeschaffung aus Versorgungsnetzen für Strom, Gas, Wasser und Fernwärme, aus Quartieren oder von Industrie und Gewerbe.

Die Datensicherheit ist dank Verschlüsselung und Authentifizierung jederzeit gewährleistet, der Aufbau der Netze in der Regel schnell und günstig umzusetzen.

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