Vertrauen in Künstliche Intelligenz

Experten für KI nach DIN-Norm gesucht

21. Januar 2022, 10:24 Uhr | Ute Häußler
KI Künstliche Intelligenz Mittelstand Industrie 4.0
Mit einer DIN-Norm soll Künstliche Intelligenz sicherer, verläßlicher und nachvollziehbarer werden.
© DIN

Die Deutsche Normungsroadmap Künstliche Intelligenz soll die KI-Entwicklung mit Normen und Standards schneller und sicherer machen. Die Ausgestaltung und den Fahrplan zum DIN-Standard diskutierten gestern 600 KI-Experten. Zur Mitarbeit werden noch Fachleute für Künstliche Intelligenz gesucht.

Im Rahmen der virtuellen Auftaktveranstaltung zur zweiten Ausgabe der Deutschen Normungsroadmap Künstliche Intelligenz diskutierten am Donnerstag DIN und DKE gemeinsam mit Vertretern des BMWi, des BMBF und BMAS mit rund 600 Experten und Interessierten aus Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Wissenschaft. Die Frage: Wie kann das Vertrauen in Künstliche Intelligenz erhöht und so die weitere Entwicklung der Zukunftstechnologie unterstützt werden?

Dr. Daniela Brönstrup, Abteilungsleiterin Digital- und Innovationspolitik im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz sagt:

»Normen sichern Qualität, sie schaffen Transparenz und sie schützen Verbraucherinnen und Verbraucher. Gerade bei der Entwicklung und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz können Normen und Standards diese Stärken vertrauensbildend entfalten. Die Fortschreibung der KI-Normungsroadmap ist für die Beschleunigung von KI-Innovationen und einen sicheren, vertrauenswürdigen Einsatz von großer Bedeutung. Damit gestalten wir auch aktiv die Schnittmengen zur der EU-Verordnung für Künstliche Intelligenz, die derzeit beraten wird.«

KI-Experten zur Mitarbeit gesucht

Ziel der zweiten Ausgabe der Normungsroadmap KI ist die Fortschreibung und Weiterentwicklung der Ergebnisse als strategischen Fahrplan für die Normung und Standardisierung, zudem soll die nun gestartete Runde auch neue Schwerpunkte setzen und Handlungsempfehlungen formulieren. Die Arbeiten dran beginnen ab sofort, interessierte Fachleute können sich noch bis zum 30. Januar 2022 auf der Kollaborationsplattform DIN.ONE für eine Mitarbeit registrieren.

 

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