Aktuelle IoT-Trends

Intelligente Technik hilft beim Gesundheits- und Klimaschutz

16. Dezember 2021, 9:56 Uhr | Kathrin Veigel

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Trend 3: Datenpotenzial nutzen mit Data Analytics

Mit der Verbreitung des sensorbasierten IoT wächst auch das Interesse an Lösungen, um die erfassten Daten zu analysieren, dynamisch zu visualisieren und langfristig zu speichern. Neben einfach zu bedienenden Plattformen wie beispielsweise Datacake, bei denen man sich selbst ohne Programmierung Dashboards erstellen kann, werden in Zukunft zunehmend Speziallösungen angeboten, mit denen man vor allem eine spezifische Aufgabe gut erfüllen kann. Dies kann die Steuerung von Straßenbeleuchtung oder das Facility Management sein.

Eine steigende Nachfrage verzeichnen auch Geschäftsanalyse-Dienste wie Microsofts Power BI. Sie helfen dabei, große Mengen an komplexen Daten aus unterschiedlichen Quellen automatisiert zu verarbeiten. Bei den großen Anbietern findet man leistungsfähige Dienste in den Bereichen Data Analytics und Data Insights. Der Netzwerk-Server »The Things Stack« führt die Nutzer direkt zu Amazon Web Service (AWS), wo der »The Things Stack AWS Launcher« eine einfache Lösung bietet. Wer professionelle Business-Applikationen wünscht, die sich in die bestehende Software-Infrastruktur integrieren lassen, wird sich die Microsoft Cloud ansehen.

Die IoT-Edge-Plattform BITMOTECOsystem schafft es mittels einer großen Anzahl von Schnittstellen, interner Datenbank, Analysetools und Visualisierungssoftware, dass auch Betriebe mit wenig Know-how das IoT effektiv nutzen können und Sensordaten im gesamten Firmennetzwerk zur Verfügung stehen. Die Plattformen können sehr viele Aufgaben wie die Füllstandsüberwachung übernehmen und so rechtzeitig alarmieren, um Produktionsausfälle zu vermeiden. Auf Dauer lassen sich so auch Daten sammeln. Auf deren Basis kann die Plattform entweder über einen Alarm bei Grenzwertüberschreitung oder über den durchschnittlichen Verbrauch eine automatische Meldung an den Einkauf schicken. So kann dieser rechtzeitig eine neue Bestellung auslösen, Überbestand vermeiden und Platz und Ressourcen schonen.

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Lieferengpässe führen zu höheren Preisen

Der Chipmangel wird im kommenden Jahr bestehen bleiben. Er trifft nicht nur die Autoindustrie, sondern wirkt sich auch auf die Verfügbarkeit für IoT-Sensorik aus. Die Folge der Engpässe sind spürbare Preissteigerungen.

Es kann auch weiterhin zu Lieferengpässen kommen. In diesem Zusammenhang empfiehlt es sich, dass Unternehmen im engen Austausch mit Kundennach alternativen Lösungen suchen. Auch der Aufbau größerer Lagerkapazitäten schafft Abhilfe.


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