Vorläufige Jahresergebnisse 2017/2018: 3,6 Mrd. Euro Umsatz für Trumpf

Die Trumpf-Gruppe verbucht zum Abschluss des Geschäftsjahrs 2017/18 deutliche Steigerungen in Umsatz, Auftragseingang und Mitarbeiterzahlen. Der Blick in die Zukunft jedoch fällt vorsichtig aus.

Dr. phil. Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende der Gruppengeschäftsführung von Trumpf. Bildquelle: © Trumpf

Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende der Gruppengeschäftsführung von Trumpf.

Vorläufigen Berechnungen zufolge beläuft sich der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 auf 3,6 Milliarden Euro (Geschäftsjahr 2016/17: 3,1 Mrd. Euro). Der Auftragseingang stieg auf 3,8 Milliarden Euro (Vj.:3,4 Mrd. Euro). Das entspricht einem Plus von rund 13 %.

Nach Deutschland…

...mit über 700 Millionen Euro Umsatz sind die USA und China mit jeweils rund 450 Mio. Euro die größten Einzelmärkte. Auch die Entwicklung der Umsätze mit europäischen Kunden ist erfreulich. Einen maßgeblichen Effekt hierauf hat der Ausbau des EUV-Geschäfts. An den niederländischen Kunden ASML liefert Trumpf spezielle Laser, die mit Hilfe extrem ultravioletter Strahlung Oberflächen von Chips für die Computerindustrie belichten.

»In vielen Märkten haben wir unsere Planungen übertroffen,…

...dazu haben alle unsere Produkte beigetragen«, unterstreicht Trumpf-Chefin Dr. Nicola Leibinger-Kammüller. »Erfreuliches Wachstum können wir auf den Zukunftsfeldern des Additive Manufacturing, also des industriellen 3D-Drucks, sowie im Lasergeschäft für die Hersteller von Mikrochips verbuchen. Trotzdem beobachten wir die Entwicklung der weltweiten Konjunktur sehr aufmerksam. Denn es mehren sich die Zeichen, dass diese lange Phase des Aufschwungs bald vorüber sein könnte. Darauf wollen wir vorbereitet sein.«

Die Zahl der Mitarbeiter…

...gruppenweit wuchs um mehr als 10 % auf rund 13.500. In Deutschland waren zum Stichtag 30.06.2018 mehr als 6700 Mitarbeiter tätig, davon knapp 3900 am Stammsitz in Ditzingen.