MSR Electronics GmbH: Datenlogger registriert mögliche Transportschadens-Ereignisse

Wer schon einmal defekte Sendungen empfangen hat, weiß, wie zeit-, nerv- und geldraubend die Haftungsklärung sein kann. Der kleine, mit Sensorik vollgepackte Datenlogger MSR175 registriert, der Sendung beigelegt, über Wochen genauestens, welchen kritischen Ereignissen diese wann ausgesetzt ist.

 Datenlogger MSR175 Bildquelle: © MSR Electronics GmbH

Die im SR175 Datenlogger integrierten 3-Achsen-Beschleunigungssensoren (±15 g und ±100 g) zeichnen kritische Ereignisse wie Stöße und Schläge mit einer Messrate von bis zu 6‘400 Messungen/s auf. Die Speicherkapazität des Transport-Datenloggers von über 2 Mio. Messwerten reicht zur Aufzeichnung von mindestens 1‘000 Schocks aus – letztlich über mehrere Wochen hinweg.

Zusätzlich misst und speichert der MSR175 Temperaturverläufe von -20° bis +65 °C. In einer zweiten Typ-Variante ist der Datenlogger zusätzlich mit je einem internen Feuchte-, Druck- und Lichtsensor ausgestattet – was weitere relevante Transport-Daten liefert.

Die Messdaten können über USB auf einen Rechner übertragen werden und sind mit dem »MSR ReportGenerator« analysierbar. Der »MSR ShockViewer« erlaubt detailliertere Auswertungen. Die Konfiguration und Inbetriebnahme des Datenloggers geschieht in einem Software-Dashboard.

Neben der Dokumentation von physikalischen und mechanischen Ereignissen im Transportbereich eignen sich die Geräte auch zur Vibrations- und Schadens-Früherkennung im Maschinenbau, in der Anlagen- und Prozess-Überwachung sowie für verschiedenste Langzeit-Tests.