IC-Haus: Flexibles Interpolations-IC

Der 26-bit-Encoder-Signalprozessor iC-TW29 von IC-Haus mit integriertem EEPROM dient zur Auswertung magnetischer und optischer Sensoren, die Sinus- und Cosinus-Signale erzeugen.

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Ein Knopfdruck genügt zum Einstellen der Signalverstärkung und zur Korrektur von Signalfehlern, etwa zur Konfektionierung von MR-Sensoren oder optischen Sinusgebern. Danach minimiert eine permanente Auto-Korrektur den Winkelfehler, sodass die integrierten RS-422-Ausgangstreiber optimale Quadratursignale liefern – mit bis zu 262.144 Impulsen bei Durchlaufzeiten von nur 2,4 oder 5 µs.

Ein Novum ist die erstmals integrierte Positionskorrektur für den mechanischen Rundlauffehler, ein ärgerliches Problem bei exzentrisch laufenden optischen Teilungen oder magnetischen Polrädern. Von der verbesserten Messgenauigkeit profitieren vor allem kleinste Inkrementalgeber sowie Absolutwertgeber, die über eine zusätzliche Datenschnittstelle Anschluss finden.

Gleichzeitig besteht durch den FlexCount-Interpolatorkern volle Anwendungsfreiheit: Eine beliebige Eingangsauflösung, von einer binären oder dezimalen Teilung, wird in eine beliebige Ausgangsauflösung umgesetzt, also unabhängig für ABZ, für UVW, für BiSS oder SPI. Die Umdrehungszählung ist inklusive, mit bis zu 32 bit. An einer einseitigen Versorgung von +3,3 V arbeitet der iC-TW29 im industriellen Betriebstemperaturbereich von –40 bis +125 °C. Er steckt im 32-poligen QFN-Gehäuse, das nur 5 mm × 5 mm auf der Platine benötigt.

SENSOR+TEST 2019, Nürnberg, 25.-27. Juni 2019, IC-Haus, Halle 1, Stand 532