Spectrum Instrumentation: Portable AWGs in der LXI-Box

Für Anwender, die simultan bis zu 16 präzise elektronische Signale erzeugen müssen, hat Spectrum Instrumentation die Arbitrary-Waveform-Generatoren der generatorNetbox-Serie DN2.65x entwickelt. Basierend auf Ethernet/LXI eignen sie sich für automatisierte Tests oder ferngesteuerte Anwendungen.

Dank Ethernet/LXI ideal für automatisierte oder ferngesteuerte Anwendungen: die tragbaren AWGs der Serie generatorNetbox DN2.65x von Spectrum Instrumentation. Bildquelle: © Spectrum Instrumentation

Dank Ethernet/LXI ideal für automatisierte oder ferngesteuerte Anwendungen: die tragbaren AWGs der Serie generatorNetbox DN2.65x von Spectrum Instrumentation.

Die neuen Arbitrary-Waveform-Generatoren (AWG) sind in sechs Varianten mit 4, 8 oder 16 vollsynchronen Kanälen erhältlich und bieten Ausgangsraten von 40 oder 125 MSample/s. Die Ausgangsspannungen können bis zu ±6 V bei einer hochohmigen Last von 1 MΩ oder bis zu ±3 V bei 50 Ω betragen.

Ein integrierter Speicher mit bis zu 2 x 512 MSamples sowie verschiedene Betriebsmodi wie etwa Single Shot, Loop, FIFO, Gated und Sequence Replay ermöglichen die Erzeugung langer und komplexer Waveforms. Dabei können sogar Signale ausgegeben werden, während neue Waveform-Daten in den integrierten Speicher geladen werden.

Alle DN2.65x-Modelle sind mit neuesten 16-bit-D/A-Wandlern ausgestattet und kombinieren diese mit rauscharmen, flexiblen Ausgängen. Damit lässt sich nahezu jedes Testsignal im Frequenzbereich von DC bis 60 MHz erzeugen.

Die Ethernet-Schnittstelle erlaubt die vollständige Fernsteuerung von jedem beliebigen PC aus – ob direkt verbunden oder über das Firmennetzwerk. Dies ermöglicht die einfache Integration in praktisch jedes Testsystem. 

Hohe Signalqualität 

Für die Erzeugung der Waveforms wird jeder Kanal des AWG mit einem genauen Ausgabetakt versorgt, generiert durch eine PLL (Phase Locked Loop) mit interner oder extern eingespeister Referenzquelle.

Es stehen vier verschiedene Ausgangsfilter zur Verfügung, um die Qualität der Ausgangssignale zu optimieren und eine hohe Dynamik zu gewährleisten. Beispielsweise hat die spektrale Rauschdichte (NSD) den niedrigen Wert von -142 dBm/Hz, der Klirrfaktor (THD) geht bis -74 dB, das Signal-Rausch-Verhältnis (SNR) hat hohe 90 dB, und der störungsfreie Dynamikbereich (SFDR) beträgt bis zu 97 dB. Mit solchen Werten lassen sich hochgenaue Testsignale generieren.

Mehrzweck-Anschlüsse auf der Vorderseite der Geräte ermöglichen den Zugriff auf synchrone digitale Ausgänge (Marker), auf den Triggerausgang, den internen Status, den PLL-Referenztakt oder auf asynchrone I/O-Lines.