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Fieberscanner vermeidet Corona-Hotspots

10. Februar 2021, 17:20 Uhr   |  Heinz Arnold

Fieberscanner vermeidet Corona-Hotspots
© Kentix

Der Fieberscanner SmartXcan von Kentix kann Corona-Hotspots vermeiden und demnächst sogar auf Basis von KI mögliche Viruserkrankungen ankündigen.

Dazu bietet Kentix jetzt ein Set mit allen nötigen Komponenten für den Einsatz des SmartXcans zum Fieber-Screening – von der Holzstele zur Ausrichtung im richtigen Winkel bis hin zur Stromversorgung. Damit ist der SmartXcan dank Plug-and-Play mit nur wenigen Handgriffen innerhalb wenigen Minuten einsatzbereit.

Außerdem wird der SmartXcan mit einer Künstlichen Intelligenz zunehmend Rückschlüsse auf bestimmte Viruserkrankungen liefern können. Mit Hilfe von Deep Learning soll der Sensor damit in der Lage sein, Anomalien im Wärmebild von Gesichtern besser zu erkennen. So kann der Fieberscanner auf eine mögliche Viruserkrankung wie COVID-19 oder Influenza hinweisen, um so das Messergebnis weiter zu verbessern. Sobald das Software-Update zur Verfügung steht, stellt es Kentix kostenlos auf der Firmenwebsite zum Download bereit.

Mit dem StarterSet-SmartXcan erhalten Schulen, Büros und Einzelhandelsgeschäfte die Möglichkeit, eine automatisierte, schnelle und intuitive Fiebermessung zur Corona-Prävention einzusetzen. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Robert-Koch-Institut stellt Fieber eines der häufigsten Symptome bei COVID-19-Patienten dar. Viele Einrichtungen setzen daher bereits auf Fiebermessungen mit dem Infrarot-Handthermometer über der Stirn. Die Körpertemperatur wird dabei lediglich an einem Punkt auf der Haut messen. Dies ist jedoch aufgrund des hohen Toleranzbereiches eine der ungenauesten Methoden und führt folglich zu überwiegend falschen Messergebnissen. Weitere Ursachen wie unterschiedliche Messabstände, Emissionen der Haut, Messungen außerhalb geschlossener Räume und der Messung an der falschen Körperstelle führen dazu, dass ein Großteil der durchgeführten Messungen vor Schulen oder lokalen Geschäften fehlerhaft sind.

SmartXcan misst an der Augeninnenseite

Das Plug-and-Play Starter-Set des SmartXcan liefert NutzerInnen alle zum schnellen und unkomplizierten Fieber-Screening notwendigen Komponenten. Das Set enthält den SmartXcan, eine Holzstele sowie ein PoE-Netzteil samt Kabel zur Spannungsversorgung. Der SmartXcan misst die Körpertemperatur durch 1024 Sensoren über die Gesichtsarterie an der Augeninnenseite, weil die Blutversorgung nur an dieser Stelle eine stabile Temperatur garantiert. So erkennt der Fieberscanner eine erhöhte Temperatur sicher in unter einer Sekunde, Falschmessungen werden dadurch vermieden. Das Ergebnis wird visuell und akustisch ausgegeben.

»Fieber-Screening zur Corona-Prävention ist für die Offenhaltung von Schulen, Büros und oder anderen Institutionen essenziell. Das Fieber-Screening sollte zur freiwilligen Selbstkontrolle überall dort angeboten werden, wo sich Beschäftigte aufhalten, zum Beispiel an Toiletten, in Pausenräumen oder in Bürofluren. So bekommen Mitarbeitende die Gelegenheit, ihre Körpertemperatur mehrmals am Tag zu überprüfen und Viren-Hotspots werden effektiv erkannt«, sagt Thomas Fritz, Gründer und CEO von Kentix.

Vollintegrierbares IoT-System mit künftiger KI-Unterstützung

Außerdem lässt sich der SmartXcan über Ethernet mit PoE ins Netzwerk integrieren, es ist nur eine Kabelzuführung notwendig. Über HTTPS und den integrierten Web-Server werden die Konfigurationen und zukünftige Updates einfach vorgenommen. Mit der REST-API lassen sich externe Systeme einfach auf Softwareebene integrieren und per Web-Hooks in Echtzeit ansteuern. So können die Ergebnisse der Messung zusätzlich auch über externe Bildschirme ausgegeben werden.

Das Kentix StarterSet-SmartXcan ist für 895 Euro erhältlich und wird im rheinland-pfälzischen Idar-Oberstein gefertigt.

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