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Total Line Solutions und Yamaha Factory Tools 4.0 

13. Oktober 2017, 16:06 Uhr   |  Anja Zierler

Total Line Solutions und Yamaha Factory Tools 4.0 
© Yamaha Motor

Yamaha Motor Europe IM Division stellt seine Total Line Solutions vor.

Auf einem neu gestalteten Stand stellt Yamaha Motor Europe IM Division auf der diesjährigen productronica seine Total Line Solution zur SMD-Montage und seine neuen Factory Tools 4.0 vor. Durch die Standgestaltung erhalten Besucher einen schnellen Überblick über das gesamte Produktportfolio.

Anschließend können sie sich den Bereichen der Einzelpräsentationen widmen.
Im Bereich der Anlagenproduktivität und -effizienz hat das Unternehmen Auto Loading Feeder (ZS-ALF) eingeführt. Anwender können dem Feeder während des Betriebs eine zweite Bandrolle in ein und demselben Zuführer zuschalten. Das ALF-Design macht Materialspleißung und dedizierten Spleißungsfachpersonals unnötig, während er gleichzeitig Bandausschuss und Papierstaubpartikel reduziert. Der ALF verringert laut Unternehmensangabe zudem Maschinenstillstandszeiten, erhöht die Fließbandleistung und steigert die Bestückungsqualität.

3D MID Produktionsplattform

Für die Produktion mittels 3D-Druckmaterialen führt Yamaha die Maschine S20-3D MID (Molded Interconnect Device) ein. Die Maschine basiert auf einer Standard-S20-Mounter-Plattform und soll dazu in der Lage sein, Klebstoff, Lötmittel und Montagekomponenten in beliebigen Winkel auf 3D-Substraten zu verteilen. Zusätzlich zum YCP10-Siebdrucker, der einen 3S-Kopf mit variabler Rakel und grafischer Schablonenausrichtung hat, präsentiert Yamaha den 4-Traversen-YSM40R mit einer Bestückungsgeschwindigkeit von 200.000 Ex./h. Mit einer 1-Meter-Bandlänge eignet er sich für Unternehmen mit wenig Platz. Besucher erwartet außerdem der verbesserte Sigma G5S2 mit einer Bestückung von bis zu 90.000 Ex./h. Er bietet eine Zweikopf-Bestückung an, ein Übersteuerungskontrollsystem und Form-Merkmalerkennung für eine optisch-genaue LED-Bestückung. Aus der YSM-Produktfamilie stammt der YSM20 mit 90.000 Ex./h und einer intelligenten Komponentenformerkennung, automatischer Genauigkeitskompensation, zeitsparender 1-Kopf-Platzierung und erweiterten Funktionen für schnelle Umrüstungen. Europäische Besucher können außerdem einen ersten Blick auf den neuen YSM10-Mounter werfen. Der 1-Traverse-, 1-Kopf-YSM10 bestückt in einer Geschwindigkeit von 46.000 Ex./h. Er profitiert von dem Hochgeschwindigkeits-Multi-Kopf, vielseitiger Komponentenzuführung, Mulitkamera, e-Vision und der intelligenten Komponentenerkennung des YSM40R und YSM20. 

Schwerpunkt: Aktuelle Fortschritte

Das automatische optische Hochgeschwindigkeits-3D-Inspektions-System YSi-V vervollständigt Yamahas Total Line Solution. Die YSi-V-Produktfamilie bietet verschiedene Auswahlmöglichkeiten von einfacher Einstiegs-2D- bis hin zur Dual-Mode-2D/3D-Inspektion, 5-Megapixel- oder 12-Megapixel-Kameras und einer Hochgeschwindigkeitskamera des HS2-Modells. Die Maschine überprüft die Platine direkt nach der Bestückung aus vier Winkeln und setzt dabei verschiedene Beleuchtungsebene ein, darunter Infrarot. Die Laser-Höhenprüfung kontrolliert die Koplanarität und Pin-in-Paste-Einfügung. Die integrierte Software zur Programmerstellung aus Mounter-Daten, in Kombination mit der grafischen Benutzeroberfläche (GUI), sorgt dafür, dass sich Produkteinführungen mit einer schnellen Anlaufzeit umsetzen lassen. YSi-V kann für post-placement,post-reflow oder an beiden Stellen eingesetzt werden. Zudem übermittelt die Quality Assistence-Software durch die Regelsteuerungsdatenschnittstelle zu den Yamaha-Mountern Daten in Echtzeit an die Yamaha-Mounter.

Yamaha Factory Automation zeigt auf der Messe das Robotik-Portfolio, darunter Orbit Scara und kartesische Roboter. Im Software-Bereich des Stands finden Besucher die Yamaha Factory Tools 4.0. Die Software-Suite beinhaltet Werkzeuge für Produktneueinführungen mit virtuellen Haftnotizen, Mehrfachgruppierung und Einrichtungszsenarien, Überwachung, Rückverfolgbarkeit und Planung und ermöglicht die Echtzeit-Visualisierung jeder Werksebene. Die AOI-Inspektionsdatenbank iProDB erfasst Inspektionsergebnisse aus der Nachmontage und der Nachbearbeitung, um Prozesse zu optimieren und das Design für die Fertigung zu verbessern. Apps wie Mobile Judgement halten Aufsichtspersonal auf dem Laufenden und minimieren so den Zeitaufwand zum Beheben von Stillständen.

Yamaha Motor, Halle A3, Stand 323

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