Mit Delphi programmiert

Algorithmische Kunst

18. August 2020, 08:24 Uhr   |  Manne Kreuzer

Algorithmische Kunst
© Embarcadero/ Volker Diefenbach

Beispiele für die Algorithmische Kunst mit Delphi.

Kunst kommt von Können und kann auch programmiert werden – so die Meinung von Tool-Hersteller Embarcadero und Künstler Volker Diefenbach.

Mit „Delphi“ erstellte Anwendungen stammen überwiegend aus dem technischen und wissenschaftlichen Bereich oder es handelt sich um klassische Unternehmensapplikationen. Zum Erstellen von Kunstobjekten wurde die Entwicklungsumgebung eher selten genutzt. Mit „ArtGen“ hat der Programmierer und Künstler Volker Diefenbach eine Kombination aus zwei Welten erschaffen, die mit dem Begriff „Algorithmische Kunst“ beschrieben werden kann. Volker Diefenbach aus Bergisch Gladbach ist ein solcher algorithmischer Künstler. Seit 2014 hat er seine Leidenschaften für die Kunst und für das Programmieren zusammengeführt und erstellt seitdem seine Bilder nur noch am Rechner. Als Programmiersprache kommt Delphi zum Einsatz.

ArtGen umfasst nicht nur rund 1300 programmierte Kunstwerke, sondern beinhaltet mehr als 130 Effekte. Technisch betrachtet, umfasst die Anwendung derzeit mehr als 130.000 Programmzeilen und über 2000 visuelle Objekte. Die Werke sind dem Kunstjargon entsprechend in Portfolios organisiert. Das Besondere ist, dass Effekte bereits erstellter Bilder durch Parametrisierung angepasst werden können und damit eine gewaltige Anzahl von Möglichkeiten entsteht. Wichtig ist auch eine eingebaute Dokumentationsfunktion, durch die alle bei der Erstellung eines Bildes verwendeten Einstellungen festgehalten und in die Schwesteranwendung ArtDB übernommen werden. ArtDB dient dazu, die Übersicht über die erstellten Bilder zu behalten und zu dokumentieren, welche Bilder in welcher Ausstellung waren, wer sie gegebenenfalls gekauft hat und in welchem Format sie gedruckt wurden.

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