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Fehlersuche für Automotive-Applikationen: Test- und Debugging-Umgebung für SPC570S-Familie

PLS Programmierbare Logik & Systeme hat seine Test- und Debugging-Umgebung „Universal Debug Engine 4.6“ (UDE) auf die internen Fehlersuchfunktionen der 32-Bit-Power-Architecture MCU-Familie SPC570S von STMicroelectronics abgestimmt.

Universal Debug Engine Bildquelle: © PLS Programmierbare Logik & Systeme

PLS hilft mit seiner „Universal Debug Engine 4.6“ bei der Fehlersuche in Applikationen für die Automotive-MCU-Familie SPC570S von STM

Die neuesten Controller aus dem Automotive-MCU-Portfolio des italienisch-französischen Chipherstellers STMicroelectronics wurden vorrangig für den Einsatz in ABS- und Airbag-Steuerungen entwickelt, also für Applikationen, die höchsten Ansprüche an die funktionale Sicherheit bis hin zum Automotive Safety Integrity Level ASIL-D der ISO 26262 gerecht werden müssen. Deshalb sind die mit bis zu 80 MHz getakteten und in unterschiedlichen Ausstattungsvarianten erhältlichen Bausteine der SPC570S-Familie zusätzlich zu ihrem e200z0h-Rechenkern mit einem weiteren Checker-Core ausgestattet, der als Safety-Core dient. Die UDE 4.6 von PLS Programmierbare Logik & Systeme unterstützt alle technischen Features der SPC570S-MCUs inklusive ihrer umfangreichen internen Debug-Funktionen ohne Einschränkung.

So bietet die Benutzeroberfläche der UDE 4.6 dem Entwickler neben der traditionellen Benutzung von Breakpoints und dem Single-Step-Betrieb zahlreiche Möglichkeiten, um den Systemzustand zur Laufzeit zu visualisieren – angefangen mit der Darstellung von Applikationsvariablen, die sich im Speicher befinden, über den uneingeschränkten Zugang zu den Core- und Peripheral-Registern bis hin zur grafischen Darstellung von Systemwerten in Diagrammen.

Für umfangreiche System-Level-Analysen und die Sicherstellung der funktionalen Sicherheit stellt die UDE 4.6 darüber hinaus Trace-basierte Werkzeuge zur Verfügung, die auf dem Nexus-Class-3-Trace der SPC570S-MCUs aufsetzen. Damit lässt sich neben Post-Mortem-Analysen und Profiling-Informationen auch das Code-Coverage für den Nachweis einer ausreichenden Testabdeckung gewinnen.
Für eine schnelle und sichere Kommunikation mit den SPC570S-MCUs sorgen die beiden Universal Access Devices UAD2pro und UAD3+.

Passend zur spezifischen OnCE-Debug-Schnittstelle der Power Architecture gibt es für beide Geräte entsprechende Adapter, für anspruchsvolle Umgebungsbedingungen auch mit zusätzlicher galvanischer Isolation. Die SPC570S-Controller erlauben die Aufzeichnung von parallelem Programm- und Datentrace, der über das Nexus-Interface in das UAD3+ übertragen wird. Dort stehen dann bis zu 4 GByte Speicher für die Trace-Daten zur Verfügung. (mk)


PLS, Halle A6, Stand A16