Vodafone-Studie

IoT mach die Stadt smart und grün

Vodafone und Westenergie vereinen smarte Netze: Katherina Reiche, Vorstandsvorsitzende von Westenergie, und Hannes Ametsreiter, CEO von Vodafone Deutschland.
Vodafone und Westenergie vereinen smarte Netze: Katherina Reiche, Vorstandsvorsitzende von Westenergie, und Hannes Ametsreiter, CEO von Vodafone Deutschland.
© Vodafone

Die aktuelle Smart-City-Studie des Vodafone Instituts zeigt: Urbane Lebensräume werden dank digitaler Technologien immer smarter.

Laut des Verbands der Internetwirtschaft, eco und der Unternehmensberatung Arthur D. Little wächst der Smart-City-Markt in Deutschland rasant. Im Jahr 2021 machte er einen Umsatz von circa 38,5 Mrd. Euro. Bis 2026 soll er sich mehr als verdoppeln. Davon profitieren nicht nur die Bürgerinnen und Bürger, sondern auch die Umwelt. Vodafone will dazu beitragen, diese nachhaltigen Zukunftsvisionen voranzutreiben und Städte smarter zu gestalten. Gemeinsam mit Partnern, wie Westenergie, Magna oder Smart City Systems leitet Vodafone schon heute dank des Internets der Dinge die Energiewende ein und sorgt für smarten Klimaschutz.

Technologie basierte Anwendungen in urbanen Räumen machen rasante Fortschritte und werden zunehmend alltagstauglich. Auch dank neuer Technologien wie dem Echtzeitnetz 5G und schnelleren Datenautobahnen. Das beeinflusst ganz besonders die Mobilität in Städten. Der Bedarf nach effizienten, sicheren und vor allem grünen Mobilitätskonzepten ist enorm. Doch auch in Wohnungen, Häusern, Kommunen und Unternehmen tragen zunehmend digitale Lösungen zum effizienten Umgang mit Ressourcen bei. Einfach, unkompliziert und smart.

Smarter parken: Zeit sparen und die Umwelt schonen  

Fast 30 Prozent des innerstädtischen Verkehrs wird durch die Suche nach einem Parkplatz verursacht. Für Autofahrer dauert die Parkplatzsuche im Schnitt 41 Stunden pro Jahr und es fallen zusätzliche Benzinkosten in Höhe von circa 896 Euro an. Dies lässt sich mit modernen Technologien vermeiden. Mit bereits über 28.000 digitalisierten Stellplätzen in Groß-, Mittel- und Kleinstädten in Deutschland wurden bereits zahlreiche Parkflächen durch Digitalisierung optimiert. Einen wesentlichen Beitrag leistet die CityPilot-App von Vodafone und Smart City System. Sie überträgt live Parkdaten von drahtlosen Parksensoren, so dass die lästige Parkplatzsuche entfällt.  Die App zeigt auch die verfügbaren Park&Ride-Anlagen auf, damit die Angebote des ÖPNV vor allem in Großstädten genutzt werden können und gar nicht erst mit dem Auto in die Innenstädte gefahren werden muss. Die Nachhaltigkeitseffekte von Smart Parking sind deutlich erkennbar. Durch die Parkplatzsuche ergibt sich jährlich ein CO2-Fußabdruck von rund 8,9 Millionen Tonnen CO2. Durch Sharing-Konzepte und Optimierungen von Verkehrsflüssen, wie zum Beispiel durch Smart Parking, können laut der Studie bis 2030 bis zu 50 Prozent der CO2-Emissionen im städtischen Pkw-Verkehr reduziert werden.

IoT-Systeme fördern Energieeffizienz

Erneuerbare Energien sind der Treibstoff der nachhaltigen Smart City. Egal ob Unternehmen oder Privathaushalte – smarte Netze tragen deutlich dazu bei, Kosten zu sparen und die Umwelt zu schonen.

Auch produzierende Unternehmen mit hohem Energiebedarf, wie der internationale Automobil-Zulieferer Magna, setzen auf intelligente Netze. Bereits 2007 hat das Unternehmen das Energie-Management von Vodafone eingeführt, um Energie-Verbrauchsdaten in seinen Werken zu erfassen und zu analysieren. Auf dieser Basis senkt das Unternehmen nachweisbar seinen Stromverbrauch und Kosten und spart damit bis zu 10 Prozent Strom pro Jahr. Das Smart-Grid-System von Vodafone ist inzwischen in über 20 Magna-Werken erfolgreich im Einsatz. Das Energie-Monitoring soll perspektivisch auf alle Magna-Werke ausgeweitet werden. Während eines Corona-Lockdowns konnte so zum Beispiel in einem der Magna-Werke festgestellt werden, dass der Energie-Verbrauch trotz Produktionsstillstand immer noch relativ hoch war. Mit den smarten Stromzählern konnte Magna die Energie-Fresser ausfindig machen und beseitigen.

Kooperation mit Westenergie: grünen Strom intelligent verteilen

Auch für Konsumenten gewinnt das Thema Energiewende zunehmend an Bedeutung. Im Juli dieses Jahres hat Vodafone zusammen mit Energie-Dienstleister und Infrastrukturanbieter Westenergie eine Kooperation mit dem Ziel gestartet, grünen Strom intelligent zu verteilen und so effizient wie möglich zu nutzen. Die Infrastruktur-Partner vernetzen rund 20.000 Komponenten aus dem Stromverteilnetz per Mobilfunk. Photovoltaik-Anlagen, Windräder, Umspann-Anlagen, Stromzähler in den Haushalten sowie intelligente Ortsnetz-Stationen und E-Ladesäulen funken im Internet der Dinge.

Intelligente Mülleimer

Mit dem Ziel Städte in Zukunft nachhaltiger und smarter zu gestalten, kooperiert Vodafone mit zahlreichen weiteren Unternehmen, Organisationen und Startups. Beispielsweise will Vodafone gemeinsam mit dem Startup Binando dafür sorgen, dass die Innenstädte sauberer werden – mit intelligenten Mülleimern. Durch Sensoren erkennt der Abfalleimer, dass er voll ist und sendet ein Signal an das Entsorgungszentrum. Die können dann den Mülleimer gezielt leeren und so Müllansammlungen sowie unnötige Fahrten vermeiden.

 

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