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SAB Bröckskes: Umspritzte Kabel für die Medizintechnik

Für die Systemausrüstung, auch bei Prototypen und Kleinserien, bietet der Spezialkabelhersteller SAB Bröckskes Kabel aus medizinischem Silikon oder thermoplastischen Elastomeren als Plug&Play–System an. Dabei setzt das Unternehmen laut eigener Aussage ausschließlich biokompatible Materialien ein.

SAB Bröckskes Bildquelle: © SAB Bröckskes

Um die sichere Materialverbindung zwischen elektrischer Leitung und Stecker zu erreichen, werden alle notwendigen Komponenten aufeinander abgestimmt. Die Ergebnisse fließen direkt in die Produktion ein. Davon profitieren Hersteller von medizinischen Bauteilen und Geräten, weil sie auf die Unterstützung des Prototypenbaus und Nullserien durch Fertigungslängen ab 100 m setzen können.

»Das lässt sich nur im ständigen Kundendialog erreichen«, erklärt Marc Gerlatzek, SAB-Produktverantwortlicher für die Medizintechnik. Möglichkeiten für umspritzte Stecker und Tüllen bestehen für fast alle Verkabelungssysteme aus der SABmed-Line-Materialfamilie. So können medizinische Kabel mit dem wendelfähigen SABmed T als thermoplastisches Elastomer, mit besserer Haptik als herkömmliche Thermoplaste konstruiert und kundenspezifisch produziert werden.

Wird ein Medizinkabel mit UL-Zulassung benötigt, kommt das Material SABmed S UL zum Einsatz. Das Basismaterial bietet SAB unter anderem als platinvernetzte Variante, mit flexiblen Mantel oder mit einer adhäsionsarmen Oberfläche an. Neuentwicklungen, wie autoklavierbare USB-3.0-Leitungen, konzipiert das Unternehmen bereits im Hinblick auf mögliche Umspritzungen und ermöglicht es Herstellern von medizinischen Geräten, Produkte „aus einer Hand“ zu erhalten.