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Steckverbinder von phg: Sichere Alleskönner sind gefragt

Die Anforderungen an Stecker wachsen über die klassische Übertragung von Energie, Daten und Signalen hinaus. »Wir stellen fest, dass neben der klassischen Kabel- und Steckverbinderkonfektion immer mehr systemspezifische Komplettlösungen gefragt werden«, so Joachim Hengstler, Geschäftsführer von phg.

Steckverbinder von phg: Zur sicheren Arretierung des Kabels mit Steckerbinder im Gerät wurde zudem eine Gewindespindel mit Drehgriff zur Fixierung in die Steckverbindung integriert. Bildquelle: © phg

Steckverbinder von phg: Zur sicheren Arretierung des Kabels mit Steckerbinder im Gerät wurde zudem eine Gewindespindel mit Drehgriff zur Fixierung in die Steckverbindung integriert.

Der Trend gehe in die Richtung, dass System- und Gerätehersteller deutliche Produktvorteile auch durch eine durchdachte Verbindungstechnik erzielen wollen. Hier gehe es vor allem darum, mehrere Funktionen in eine Verbindung zu integrieren, sodass möglichst wenige Kabel und Zuleitungen erforderlich sind. Gleichzeitig muss die Handhabung so optimiert sein, dass Anschlussfehler durch den User möglichst ausgeschlossen werden.

Für einen Medizingerätehersteller hat phg diese Anforderungen umgesetzt – einen Steckverbinder mit zwei Schnellkupplungen für Flüssigkeitstransport, mit einem Koax-Stecker 12 kW, mit einem Lamellenstecker für sichere Erdung und einem Sub-D-Stecker high density. Zur sicheren Arretierung des Kabels mit Steckerbinder im Gerät wurde zudem eine Gewindespindel mit Drehgriff zur Fixierung in die Steckverbindung integriert. Das Gehäuse hat phg so konzipiert, dass das Innenleben kompakt alle erforderlichen Teile wie Leiterplatte, Ferritring zur Signalentstörung und Zuleitungen aufnimmt. Die Integration mehrerer Zuleitungen für unterschiedliche Medien in einem Kabel ist dafür Voraussetzung – und das in einer möglichst flexiblen Form.

Komplexe Funktionen kompakt kombiniert Bildquelle: © phg

Denn am anderen Ende der Verbindungslösung mit dem arretierbaren Multifunktionsstecker und mehreren, parallel geführten Leitungen unterschiedlichster Art werden oftmals Handgeräte montiert. Das Kabel muss also nicht nur zuverlässig und langlebig sein, um schädliche gegenseitige Einflüsse der transportierten Medien und Energieimpulse zu verhindern. Es muss auch biegsam und hinreichend knickgeschützt sein, um Bewegungsfreiheit mit dem daran angeschlossenen Handgerät zu gewährleisten. Alfons Honer, Geschäftsführer des Unternehmensbereiches Verbindungstechnik bei phg, freut sich über solche Anforderungen: »Hier sind Ideen gefragt, um einen guten Mix aus Standard-Komponenten und individuellen Lösungen funktionsoptimiert und wirtschaftlich zu einem überzeugenden Ganzen zu kombinieren.«