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Bei Fernspeisung wie Power over Ethernet: Schutz vor Abrissfunken und Lichtbögen

Siemon bietet seine Kupferkabel, Patchkabel sowie Anschlussbuchsen und Stecker jetzt mit „PowerGuard“-Technik an. Die patentierte Technologie schützt die Verkabelung vor den Auswirkungen der Fernspeisung von IP-basierten Geräten mit Gleichstrom über die konvergente IT-Infrastruktur.

PowerGuard-Technik Bildquelle: © Siemon

Beispiel für ein neues PowerGuard-Produkt: feldkonfektionierbarer „Z-Plug“-Stecker nach Kategorie 6A

Fernspeisetechnologien wie Power over Ethernet (PoE) und Power over HDBaseT (PoH) übertragen Gleichstrom mit Niederspannung über die Twisted-Pair-Kupferverkabelung zu Endgeräten wie Wireless Access Points (APs), LED-Leuchten, Videoanzeigen und digitale Beschilderungen. Wird die Steckverbindung zu diesen Geräten unter anliegender Last getrennt, kann der entstehende Abrissfunken die Kontakte von Stecker und Buchse beschädigen, was langfristig zu Einbußen in der Übertragungsleistung führt.

Gewölbte Kontakte

Die PowerGuard-Technik von Siemon nutzt patentierte gewölbte Kontakte in den Z-Max-, Max- und Tera-Anschlussbuchsen, die dafür sorgen, dass der elektrische Lichtbogen und damit jegliche Beschädigung mit ausreichend Abstand zur Kontaktendposition auftritt, um so die Unversehrtheit dieses Bereichs zu gewährleisten und dauerhaft eine zuverlässige Funktion der Anschlusskomponenten abzusichern.

Fernspeisung führt zudem zu einer Erwärmung im Kabelbündel, wodurch es zu einer höheren Signaldämpfung und vorzeitigen Alterung der Mantelmaterialien der Kabel kommt. Um diesen Auswirkungen entgegenzuwirken, sind die Kabel von Siemon der Kategorie 6A und 7A mit PowerGuard-Technik in ihrer mechanischen Zuverlässigkeit für Umgebungen mit Temperaturen bis 75 °C ausgelegt. Sie sichern eine zuverlässige Wärmeableitung und eine stabile Übertragungsleistung, sodass weder die Länge der Übertragungsstrecke noch die Kabelbündelgröße reduziert werden muss.