Umfrage zur Diskussion um den SPE-Steckverbinder

07. Mai 2020,  10 Bilder

Thomas Korb
© Escha
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Thomas Korb, Escha, sieht die Harting-Lösung in einer gewissen Pole Position:

»Als Steckverbinderhersteller beobachten wir die aktuellen Entwicklungen im Bereich des Single Pair Ethernet sehr genau. Auch Escha sieht darin eine Zukunftstechnologie, die den Anwendern viele Vorteile bringen und die Digitalisierung im Bereich der industriellen Fertigung einen weiteren Schritt nach vorne bringen wird. Um bei diesem wichtigen Thema von Anfang an mit dabei zu sein, sind wir Mitglied des SPE Industrial Partner Networks geworden, das die Harting-Lösung favorisiert. Da Harting normativ bereits sehr gute Vorarbeit geleistet hat, sehen wir diese Lösung in einer gewissen Pole Position.

Grundsätzlich sind wir als Steckverbinder-Spezialist eher neutral neuen Lösungen gegenüber. Jedoch wägen auch wir intern ab, auf welcher Basis wir zukünftig aufsetzen und welche Lösung am Ende aus unserer Sicht die größten Chancen hat, zum Standard zu werden. Wir sind der Überzeugung, dass sich am Ende einer der beiden Lösungsansätze als Standard durchsetzen wird. Denn es ist gegenüber den Anwendern nur schwer zu vermitteln, warum es demnächst zwei unterschiedliche Steckverbinder geben sollte. Es sei denn, es können sinnvolle Applikationsfelder abgegrenzt werden, in denen ein anderer Steckverbinder wirklich Sinn macht.«

Thomas Korb ist Leiter Produktmanagement von Escha