Sie sind hier: HomeThemenSmart ComponentsHalbleiter

Electronic Assembly: Kontrastreiches Display auch bei vertikalem Einbau

Prädestiniert für den Einbau in senkrechte Frontblenden ist Electronic Assemblys Display »EA DOGL128«, bietet es doch maximalen Kontrast nicht nur bei senkrechtem Einblick, sondern ebenfalls schräg von oben, rechts oder links gesehen.

LC-Modul von Electronic Assembly Bildquelle: © Electronic Assembly

Das 51 x 68 mm2 große DOGL128 mit einer Auflösung von 64 x 128 Pixel ist in FSTN- und STN-Technik lieferbar.

Bauartbedingt ist die Anzeige von LC-Displays üblicherweise nur bei senkrechtem Einblick kontrastreich und scharf. Schaut man dagegen seitlich auf das Panel, ist das Bild flau oder schlägt im Extremfall ähnlich einem Fotonegativ vollständig um.

Mit dem DOGL128 hat Electronic Assembly nun ein grafisches LC-Display entwickelt, das auch beim Blick von oben ein kontraststarkes Bild liefert. Es lässt sich damit gut im Hochkant-Format verbauen - wie etwa in der Front von Labornetzteilen oder in einem schmalen Handheld-Gerät.

Bei Abmessungen von 51 x 68 mm2 hat das DOGL128 eine Auflösung von 64 x 128 Pixel auf einem Sichtfenster von 36 x 64 mm2. Das LC-Modul ist nur 2,8 mm dick, die damit kombinierbare Hintergrundbeleuchtung trägt zusätzlich 3,6 mm auf. Der Kontrast wird einmalig per Befehl justiert und bleibt dank der integrierten Temperaturkompensation im kompletten Betriebstemperaturbereich zwischen -20 und +70 °C stabil.

Erhältlich ist das DOGL128 in FSTN- und STN-Technik in fünf verschiedenen Hintergrundfarben (weiß, schwarz, blau, gelbgrün transmissiv und gelbgrün reflektiv). Die Panelvarianten lassen sich mit LED-Beleuchtungen in sieben Farben (darunter auch vollfarbigem RGB sowie Weiß als effektivster und hellster Lichtquelle) kombinieren.

Im Single-Supply-Betrieb wird eine Versorgungsspannung von 3,3 V benötigt, der typische Stromverbrauch liegt unbeleuchtet bei 320 µA, im vollen Betrieb, also mit der weißen Beleuchtung, zieht das Display rund 5 mA. Angesprochen wird das Display über eine serielle Vier-Draht-SPI.

Mit seinen 20 Pins im Rastermaß 2,54 mm kann das Display direkt in die Platine gelötet oder in Buchsenleisten gesteckt werden. Das vereinfacht den Aufbau eines Prototyps genauso wie später die Konstruktion in der Serie.