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Toshiba Memory und OSR: »Datacenter on Wheels«

Toshiba Memory Europe will gemeinsam mit OSR Enterprises das Live-Datenmanagement im Auto verbessern und erweitert dazu die Kooperation auf die In-Car-Datacenter von OSR.

Die SSD CM5 NVM Express (NVMe) von Toshiba Memory basiert auf der »BiCS-FLASH«-Technik mit 64-Layern. Die Zellen speichern jeweils 3 Bit (Triple Level Cell, kurz TLC). Bildquelle: © Toshiba Memory

Die SSD CM5 NVM Express (NVMe) von Toshiba Memory basiert auf der »BiCS-FLASH«-Technik mit 64-Layern. Die Zellen speichern jeweils 3 Bit (Triple Level Cell, kurz TLC).

Im Rahmen der Kooperation wollen beide Unternehmen ein »Datacenter on Wheels« mit Solid-State-Laufwerken (SSDs) hoher Speicherdichten und niedriger Stromaufahmen entwickeln.
 
Mit der »EVOLVER«-Automotive-Plattform hat OSR eine leistungsfähige, zentrale KI-Schaltstelle (Künstliche Intelligenz) für intelligente, autonome und sicher vernetzte Fahrzeuge realsiert. Die Hard- und Software-Plattform stellt die Rechenleistung für das Auto der Zukunft bereit und fungiert als zentraler Daten-Hub, der Echtzeitdaten für KI-Systeme speichert, verarbeitet und analysiert. Die Daten und die deraus gewonnenen Informationen und Erkenntnisse sind entscheidend für das autonome Fahren und bilden die Grundlage für neue Geschäftsmodelle im Automobilbereich.
 
Eine der wesentlichen Komponenten ist ein kompakter Speicher im Fahrzeug. Denn in den »Datacenter on Wheels« müssen immer größere Datenmengen verarbeitet werden. Die Zusammenarbeit mit Toshiba Memory Europe trägt dazu bei, dass OSR dem steigenden Bedarf der Anwender nach der Verwaltung der wachsenden Datenmengen in einem »Datacenter on Wheels« erfüllen kann.

»Mit der Kombination dieser Techniken lassen sich die Entwicklungszyklen der OEM-Kunden von OSR verkürzen, während die Robustheit für einen soliden Entwicklungsprozess gewahrt bleibt«, sagt Nir Elron, Chief Business Development Officer von OSR. »Über die EVOLVER von OSR kommen unsere NVMe-basierten SSDs in neuen Märkten zum Einsatz«, freut sich Paul Rowan, Vice President SSD Business Unit von Toshiba Memory Europe.

Die SSD CM5 NVM Express (NVMe) von Toshiba Memory basiert auf der »BiCS-FLASH«-Technik mit 64-Layern. Die Zellen speichern jeweils 3 Bit (Triple Level Cell, kurz TLC). Damit erreichen die SSDs hohe Speicherkapazitäten. Zusammen mit den wählbaren Leistungsmodi der SSDs von Toshiba Memory lassen sich damit das Wärmeverhalten und die Wärmeableitung des Systems verbessern. Darüber hinaus sorgt die Technik zum Schutz vor Stromausfall für Datenintegrität.