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FTCAP GmbH: Niederinduktive Film-Kondensatoren für Hochstromanwendungen

Die Film- bzw. Folien-Kondensatoren von FTCAPs Baureihe »Coax Cap« besitzen einen niederinduktiven Aufbau, eine hohe Stromtragfähigkeit und Selbstheilungseigenschaften. Sie sind als CX-Variante für hohe Leistungsanforderungen und als kostengünstige CS-Variante erhältlich.

»Coax Cap« Bildquelle: © FTCAP

Der Kondensatoren-Hersteller FTCAP – seit 2018 Teil des Mersen-Konzerns – bietet die Film-Kondensatoren in fünf verschiedenen Höhen von 40 mm bis 100 mm und Kapazitäten von 20 µF bis 830 µF bei Nennspannungen von 600 V bis 1900 V an.

„Zu den klassischen Anwendungen zählen DC-Filter“, so André Tausche, Geschäftsführer von FTCAP. „Generell sind diese Hochstromkondensatoren dank der niedrigen Eigeninduktivität eine gute Wahl bei hohen Rippelfrequenzen oder Impulsentladungen.“

Für weniger hohe Leistungsanforderungen hat FTCAP die abgeschwächte und preisgünstigere CS-Ausführung im Programm. Im Vergleich zum CX-Typ verfügen diese Filmkondensatoren über eine geringere Stromleitfähigkeit bei einer höheren Induktivität und sind damit für Standard-Anforderungen geeignet. 

Die Coax Cap-Kondensatoren werden aus verlustarmen Polypropylen-Film gewickelt. Zwei massive Messing-Terminals mit jeweils 16 mm Durchmesser gewährleisten ihre Stromtragfähigkeit. Sie sind entweder mit M8-Gewindebolzen oder als M6-Innengewinde verfügbar, wobei sich Sonderformen realisieren lassen.

Für besondere Anwendungen, z.B. wenn mehrere Kondensatoren dieses Typs über einen niederinduktiven Busbar miteinander verschaltet werden sollen, kann FTCAP zudem Anschlüsse in jeweils unterschiedlichen Höhen umsetzen. Die plangefräste Bodenseite gewährleistet die Wärmeanbindung an die Montagefläche, womit eine gute Kühlung für eine längere Lebensdauer realisiert wird. Denkbar sind – durch die Integration von FTCAP in den Mersen Konzern – auch Module aus Kondensatoren von FTCAP sowie passenden Busbars und Kühlkörpern von Mersen.