Designorientierter Oszillator-Hersteller

Für jeden Einsatzfall den passenden Oszillator

13. Juli 2020, 10:51 Uhr   |  Heinz Arnold

Für jeden Einsatzfall den passenden Oszillator
© Mercury

Verschiedene Schwingquarze und Oszillatoren von Mercury

Die neuen Oszillatoren der HM-Serie von Mercury sorgen dafür, dass Geräte die EMI-Prüfung bestehen – ohne teures Redesign. Doch das ist längst noch nicht alles, was der Oszillator-Spezialist im Programm führt.

Falls ein elektronisches System mit EMI-Problemen (EMI: Electromagnetic Interference) zu kämpfen hat und durch die Emissionsprüfung gefallen ist, kann der richtige Oszillator Abhilfe schaffen. So hat sich die taiwanische Mercury darauf spezialisiert, Oszillatoren zu entwickeln, die sich durch besonders niedrige EMI-Entwicklung auszeichnet: Die HM-Serie von Mercury kann die elektromagnetische Belastung des Systems um bis zu 12 dB reduzieren, ohne dass zusätzlich Komponenten benötigt werden. Die beim Design-in eingeplanten Standardoszillatoren lassen sich einfach durch die Low-EMI-Variante ersetzen und ersparen somit ein in den meisten Fällen erforderliches umständliches und teures Redesign.

Neu in der Reihe von Mercurys Oszillatoren mit besonders niedriger EMI ist der 3HM53R, der in der kleinen Bauform 5,0 mm × 3,2 mm erhältlich ist. Diese Oszillatoren werden zum Beispiel in großem Umfang in Audiosystemen für Flugzeugsitze und in medizinischen Geräten eingesetzt, bei denen die Prüfung der EMI-Zulassung ein wesentlicher Bestandteil des Qualifizierungsprozesses ist.
Darüber hinaus entwickelt Mercury, in Deutschland offiziell durch die WDI AG vertreten, aber auch zahlreiche weitere Oszillatoren für ganz unterschiedliche Anforderungen und für unterschiedliche Märkte. Hierzu zählen neben den Low-EMI-Spread-Spectrum-Oszillatoren auch Ultra-Low-Power-Oszillatoren, Ultra-Low-Jitter-Oszillatoren, High-Frequency-Low-Jitter-Oszillatoren, Oszillatoren mit bis zu vier frei wählbaren Frequenzausgängen sowie viele andere hochspezialisierte Oszillatoren.

Von der Weltraumtechnologie über die Telekommunikation bis hin zur Unterhaltungselektronik – für fast jeden Einsatzfall findet sich ein passender Oszillator von Mercury. Heute reicht die Produktpallette von Mercury von Standard-Schwingquarzen über Filter und Quarzoszillatoren bis hin zu kundenspezifischen und programmierbaren VCXOs, TCXOs und OCXOs.

Dabei kann das Unternehmen auf eine langjährige Erfahrung zurückblicken. Denn die im Jahr 1973 gegründete Mercury Electronic Industrial Co., Ltd. ist der älteste Hersteller frequenzgebender Produkte in Taiwan. In Taipeh befinden sich nach wie vor der Hauptsitz und die Hauptproduktionsstätte von Mercury.

Mercury
© Mercury

Die Oszillatoren der HM-Serie von Mercury reduzieren die elektromagnetische Abstrahlung gegenüber konventionellen Oszillatoren deutlich.

Schon seit der Gründung war Mercury ein designorientiertes Unternehmen mit Schwerpunkt auf Engineering und zählt zu den Pionieren am Markt für quarzbasierte frequenzgebende Bauelemente.

Ab 1990 leitete Mercury mit der Gründung eines Entwicklungs- und Forschungszentrum in Kalifornien, USA, die Strategie ein, weltweit neue Märkte zu erobern. Heute fertigt das Unternehmen am Standort in Kalifornien Quarzoszillatoren, TCXOs und VCXOs für das Prototypen- und Quick-Turnaround-Geschäft auf dem amerikanischen Markt. Bedingt durch die gestiegene Nachfrage am chinesischen Markt wurde 2002 ein zusätzliches Vertriebsbüro in Kunshan, China, eröffnet. Ein weiteres Vertriebsbüro in Crewkerne, Großbritannien, folgte im Jahr 2008.
Durch den Einsatz hochentwickelter automatischer Produktionsanlagen kann Mercury schnell auf kundespezifische Anforderungen reagieren und auch komplexe Systeme mit kurzer Lieferzeit anbieten.

Die bleifreien und RoHS-konformen Produkte entsprechen den EU-Richtlinien inklusive der REACH-Verordnung. Darüber hinaus sind alle Fertigungsstandorte von Mercury nach den branchenüblichen Standards IATF 16949, ISO 9001 sowie ISO 14001 zertifiziert.

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