Höhere Wirkungsgrade für Wechselrichter

SMP: Induktive Komponenten für PV-Inverter

25. März 2011, 12:03 Uhr | Heinz Arnold
  Das Kernmaterial der Induktivitäten besteht aus magnetostriktionsarmen Pulververbundwerkstoffen, die SMP für diese Anwendungen eigens entwickelt hat
Das Kernmaterial der Induktivitäten besteht aus magnetostriktionsarmen Pulververbundwerkstoffen, die SMP für diese Anwendungen eigens entwickelt hat
© SMP

Für den Einsatz in Solarwechselrichtern hat SMP Sintermetalle Prometheus (SMP) induktive Bauelemente entwickelt. Die kompakt aufgebauten Drosseln sind verlust- und streufeldarm und entsprechen den Anforderungen nach höheren Wirkungsgraden.

Das Kernmaterial besteht aus magnetostriktionsarmen Pulververbundwerkstoffen, die SMP für diese Anwendungen eigens entwickelt. Die Werkstoffe weisen sehr geringe Wirbelstrom- und Hystereseverluste auf, was einen sehr hohen Wirkungsgrad der Wechselrichter ermöglicht.

Eine weitere Anforderung an die Bauelemente ist ein geringes Streufeld, was die geschlossene Bauweise der Drosseln bewirkt. So können um die Drossel herum andere Bauteile platziert werden, ohne von der Drossel magnetisch beeinflusst zu werden. Die kompakte Bauweise verkleinert das Volumen der Drosseln um etwa 25 Prozent. Um eine Montage der Wechselrichter auch im Wohnbereich zu erlauben, sind die Bauelemente geräuscharm.

Neben Solarwechselrichtern finden induktive Bauelemente von SMP Einsatz in Umrichtern für Windturbinen, in der Bahntechnik, Medizintechnik und anderen Anwendungen in Antriebstechnik und Leistungselektronik. Sie sind für Frequenzen bis 200 kHZ und Ströme bis 1000 A realisierbar und werden in Baugrößen von 36 mm bis 300 mm Durchmesser und einem Gewicht von 50 g bis 130 kg hergestellt. Alle Produkte sind RoHS- und REACH-konform, die verwendeten Materialien sind UL-gelistet. SMP die induktiven Bauelemente auf der Intersolar in München (6. bis 10. Juni 2011, Halle A5 Stand 630) vor. 


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