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Rittal investiert 250 Millionen: Größte Investition der Unternehmensgeschichte in Deutschland

Im Zuge der Neuausrichtung der Produktion in Deutschland wird Rittal in den kommenden Jahren 250 Mio. Euro in der Region investieren. Vier Werke werden geschlossen, zwei erweitert und eines komplett neu gebaut.

Rittal Bildquelle: © Rittal

Rittal mit Firmensitz in Herborn richtet seine Produktion in Deutschland bis 2018 komplett neu aus und investiert 250 Mio. Euro in die Region.

Im Detail sehen die Pläne des Herborner Gehäusespezialisten vor, die vier nicht mehr weiter modernisierbaren Werke in Burbach, Wissenbach, Rennerod und Herborn bis 2018 schrittweise zu schließen. Weiter ausgebaut werden die Werke in Rittershausen und Hof, um dann Produktgruppen der vier aufgelassenen Standorte zu fertigen. Das Know-how der Kühlgerätefertigung – bislang in Rennerod beheimatet – wird gebündelt am norditalienischen Standort Valeggio, der bereits seit über 20 Jahren auf Kältetechnik spezialisiert ist.

Die Werke in Rittershausen und Hof bilden zusammen mit der komplett neuen Fertigungsstätte in Haiger einen Produktionsverbund. Bis 2018 soll in Haiger laut Dr. Friedhelm Loh, Inhaber und Vorsitzender der Rittal Geschäftsführung, »das weltweit modernste Produktionswerk für Kompaktgehäuse entstehen mit Industrie-4.0-Strukturen als Basis für hocheffiziente Produktions-, Logistik- und Kommunikationsprozesse«. Mit der Großinvestition in den neuen Produktionsverbund bekenne sich Rittal klar zum Standort Deutschland und zur Region: »Das ist die größte Investition in der Unternehmensgeschichte«, betont Friedhelm Loh.