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Wago Kontakttechnik: Großinvestition am Stammsitz in Minden

Die Wago-Gruppe erweitert und modernisiert ihren Stammsitz im ostwestfälischen Minden: In den kommenden Jahren sollen dort rund 100 Millionen Euro in das Werk an der Hansastraße und den Standort Päpinghausen fließen.

Der zukünftige Erweiterungsbau am Wago-Standort Päpinghausen in der Visualisierung. Bildquelle: © Wago

Der zukünftige Erweiterungsbau am Wago-Standort Päpinghausen in der Visualisierung.

Als Reservefläche für weitere Baumaßnahmen ab 2020 hat sich Wago ein anliegendes Gelände gesichert. Auf dem am Standort Päpinghausen erworbenen Gelände haben die Bauarbeiten schon begonnen. Hier entstehen auf etwa 32.000 qm ein neues Automatenmontagewerk und ein zentrales Einzelteillager – eine Investition von insgesamt rund 50 Millionen Euro. Zusätzlich wird eine eigene Ausbildungswerkstatt in Päpinghausen errichtet. Für 2019 stellt das Unternehmen über 100 Ausbildungsplätze – zum größten Teil im Produktionsbereich – bereit.

Der steigenden Mitarbeiterzahl, aktuell arbeiten rund 2500 Menschen an den beiden Mindener Standorten, will das Unternehmen unter anderem mit neuen Parkflächen gerecht werden. An der Werftstraße entsteht im kommenden Jahr auf dem bisherigen Parkplatz ein Parkhaus.

Auch bei den Büro- und Produktionsflächen wird modernisiert und erweitert: Aktuell wird das älteste Bürogebäude des Unternehmens saniert und um einen zweiten Gebäudeteil ergänzt. Außerdem beginnt noch in diesem Jahr die Erweiterung der Spritzerei mit einer Gesamtfläche von rund 5000 qm. Zusätzlich zu den Investitionen an seinen deutschen Standorten hat Wago zu Beginn des Jahres ein zweites Werk in Polen eingeweiht, unweit des bisherigen Standortes in Wróblowice.