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Merkel und Söder zu Gast an der TUM: TQ zeigt Fertigung mit Robotik und KI

Bundeskanzlerin Merkel und der bayerische Ministerpräsident Söder besuchten die Munich School of Robotics and Machine Intelligence (MSRM) der TU München. TQ zeigte als Repräsentant des deutschen Mittelstandes wie Robotik und KI in der Fertigung eingesetzt werden.

. Bildquelle: © TQ

TQ-Geschäftsführer Stefan Schneider präsentiert vor Polit-Prominenz.

TQ demonstrierte der Kanzlerin und dem bayerischen Landesoberhaupt, wie schon heute Zukunftstechnologien in der Industrie produktiv eingesetzt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland zu sichern und auszubauen.

TQ-Geschäftsführer Stefan Schneider erläuterte, warum es aus seiner Sicht für alle produzierenden Unternehmen wichtig ist, sich mit diesen Technologien intensiv zu beschäftigen: „TQ-Systems bewegt sich in einem sehr wettbewerbsintensiven, preissensiblen Umfeld mit Konkurrenz aus Fernost und Osteuropa. Hinzu kommt, dass gerade Firmen in ganz Deutschland mit einem enormen Arbeitskräftemangel konfrontiert sind, welcher das mögliche Wachstum hemmt. Wir stehen also vor einer enormen Herausforderung, wenn wir den Standort nicht nur erhalten, sondern ausbauen wollen.“

 „Ein wichtiger Mosaikstein um diese Herausforderung anzugehen ist es, den Automatisierungsgrad auch in der Fertigung mit hoher Varianz und kleiner bis mittlerer Stückzahl zu erhöhen. Um das zu schaffen, setzen wir darauf, dass uns Technologien wie KI und die Robotik Werkzeuge wie den Roboter Panda an die Hand geben, die flexibel einsetzbar sind, schnell und kostengünstig integrierbar sind und unsere Facharbeiter bei ihren Arbeitsabläufen unterstützen“, sagte Stefan Schneider im Rahmen der Veranstaltung in München.

Am Beispiel der Roboterfertigung im Werk Durach stellte Stefan Schneider anschließend konkret dar, wie eine erfolgreiche Umsetzung in der Industrie aussehen kann. An diesem Standort, den TQ-Systems im Jahr 2013 aus einer Insolvenz übernommen hatte, wird seit 2017 der kollaborative Roboter Panda der Firma Franka Emika in Serie produziert. In der Montage arbeiten Mitarbeiter Hand in Hand mit kollaborativen Robotern. Die Mitarbeiter übernehmen in dem Montageprozess die komplexen Tätigkeiten und die Bedienung der Roboter. Die Roboter übernehmen eintönige, einfache oder auch gefährliche Aufgaben.

„Für uns ist dieses Projekt der Beweis, wie der richtige Einsatz von KI und Robotik dazu führt, dass wir unsere Ressourcen effizienter einsetzen können. Diese Art der Automatisierung hat ein enormes Potential, unsere Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und damit neue Arbeitsplätze zu schaffen“, so Stefan Schneider abschließend.