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KI hilft: Sensoren gegen Haltungsschäden

Ein Forschungskonsortium unter Beteiligung der TU Kaiserslautern und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) entwickelt ein System, das Haltung und Bewegungsabläufe von Probanden am Arbeitsplatz mit »Sollwerten« abgleicht und per Smartwatch zur Korrektur auffordert.

Bodydsuit mit Sensoren Bildquelle: © DFKI

Bodytracking mithilfe eines Sensoranzugs

Sensoren, die z.B. in Kleidung oder Schuhe eingebaut, die Bewegungsabläufe an Armen, Beinen und Rücken ermitteln, senden die Daten an eine Auswertungssoftware. Über eine Smartwatch gibt das System dem Nutzer direkt Rückmeldung, damit er Bewegung oder Haltung korrigiert.

Die Technik ist nicht nur für den Büroalltag am Schreibtisch interessant, sondern für alle Arbeitsplätze, an denen immer wiederkehrende Bewegungen und Belastungen zu Schäden führen können. Die Forschungsarbeiten sind eingebunden in das Projekt BIONIC, das von der Europäischen Union gefördert wird. BIONIC steht für „Personalized Body Sensor Networks with Built-In Intelligence for Real-Time Risk Assessment and Coaching of Ageing workers, in all types of working and living environments“.

Ziel von Professor Didier Stricker, Leiter des Forschungsbereichs Augmented Vision/Erweiterte Realität am DFKI und seinen Kollegen ist es, ein Sensorsystem zu entwickeln, mit dem sich Fehlhaltungen und andere Belastungen am Arbeitsplatz reduzieren lassen. Das internationale Forschungsteam präsentiert sein Projekt am Gemeinschaftsstand des Messearbeitskreises Wissenschaft im Bereich „IFA Next“ vom 6. bis 11. September auf der Internationalen Funkausstellung Berlin, Halle 26, Stand 324/325.