electronica 2020 - Die digitale Messe

Zusammenkommen, um gemeinsam voranzukommen

22. Oktober 2020, 09:26 Uhr   |  Engelbert Hopf

Zusammenkommen, um gemeinsam voranzukommen
© Messe München

Electronica goes digital! Als digitale Business-Plattform bietet die digitale Ausrichtung der electronica in diesem Jahr sowohl den ausstellenden Unternehmen die Möglichkeit einer internationalen Marktpräsenz als auch den Besuchern die Möglichkeit eines vielfältigen digitalen Wissenstransfers.

Eine Herausforderung der besonderen Art stellt die Transformation einer Weltleitmesse wie der electronica von der klassischen Präsenzmesse zu einem digitalen Messeformat dar.

electronica goes digital! Unter dem Eindruck der Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie sowie den sich verschärfenden Reisebeschränkungen hat die Messe München die Herausforderung angenommen, die Weltleitmesse der Elektronikbranche von einer klassischen Präsenzmesse zu einer digitalen Messeplattform weiterzuentwickeln.

In digitaler Form realisiert, bietet die electronica 2020 den Herstellern die Möglichkeit, ihre Neuheiten auf digitalen Messeständen zu präsentieren, und dem interessierten Fachpublikum weltweit die Chance zum virtuellen Austausch und Networking. Im Rahmen dieser Konzeption werden auch große Teile des Konferenz- und Rahmenprogramms der electronica 2020 digital zur Verfügung gestellt.

»Wir passen uns der dynamischen Situation an und legen den Fokus auf das virtuelle Messeformat«, so Falk Senger, Geschäftsführer der Messe München. »Internationale Aussteller und Besucher sind der Kern der electronica. Unter den aktuellen Covid-19-Rahmenbedingungen hätten wir diese Erwartungen mit einer Präsenzmesse leider nicht erfüllen können.«

Messe München
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Falk Senger, Messe München: »Wir passen uns der dynamischen Situation an und legen den Fokus auf das virtuelle Messeformat.«

»Nach einer Neubewertung der Lage halte ich die Entscheidung der Messe München für sehr angemessen und verantwortlich«, versichert Kurt Sievers, CEONXP Semiconductors. »Wir freuen uns, dass mit der „electronica virtual“ nun ein Konzept angeboten wird, das es den Ausstellern ermöglicht, ihre internationalen Kunden auch in der weiterhin schwierigen Pandemie-Phase zu erreichen.«

»Die Elektronikindustrie mit ihren Lösungen ist einer der großen Treiber der Digitalisierung«, so Christoph Stoppok, Leiter des Bereichs Components, Mobility & Systems beim ZVEI. »Nutzen wir die Innovationskraft dieser Branche und treffen uns in diesem Jahr virtuell!« Gerade jetzt, betont Stoppok, »ist es wichtig, den Austausch in der Branche voranzutreiben, um wieder wirtschaftlichen Aufschwung zu gewinnen.«

Messe München
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Auch wenn sie in diesem Jahr nicht als Präsenzveranstaltungen zu besuchen sind, bietet die Messe in diesem Jahr mit der electronica Automotive Conference, electronica Medical Electronics Conference, electronica Embedded Platforms Conference und dem Wireless Congress ein viertägiges Konferenzprogramm, das durch ein breitgefächertes virtuelles Forenprogramm ergänzt wird.

Vor diesem Hintergrund bietet das virtuelle Format der electronica 2020 der Elektronikindustrie vom 9. bis 12. November eine Plattform zum globalen Branchenaustausch. Zu den verschiedenen Angeboten gehören unter anderem virtuelle Messestände. Ergänzt wird diese virtuelle Ausstellungsvariante von einem digitalen Konferenz- und Rahmenprogramm. Dabei werden einzelne Vorträge und Diskussionsrunden zu Trendthemen wie Automotive, Embedded, IIoT, 5G, Medical Electronics sowie Smart Energy online zur Verfügung stehen.

Eines der Highlights der klassischen electronica war der hochkarätig besetzte CEO Round Table. Das wird auch in diesem Jahr der Fall sein. Am Dienstag, den 10. November um 11 Uhr treffen Vertreter der weltweit größten Halbleiterhersteller zusammen und diskutieren bis 12 Uhr im Live Stream die Frage, wohin sich die internationale Elektronikindustrie in Zeiten von Covid-19 entwickelt.

Teilnehmen werden an diesem CEO Round Table unter anderem Dr. Reinhard Ploss von Infineon Technologies, Kurt Sievers von NXP Semiconductors, Jean-Marc Chery von STMicroelectronics und Dr. Kurt Kegel, Pepperl+Fuchs.

Kurt-Sievers
© Messe München

Kurt Sievers, NXP Semiconductors: »Wir freuen uns, dass mit der „electronica virtual“ nun ein Konzept angeboten wird, das es den Ausstellern ermöglicht, ihre internationalen Kunden auch in der weiterhin schwierigen Pandemie-Phase zu erreichen.«

Bestandteil der digitalen electronica ist auch hochkarätiges virtuelles Konferenzprogramm. Den Auftakt bildet dabei die electronica Automotive Conference (9. November) mit namhaften Sprechern, darunter von Audi, Google und ZF. Desweiteren stehen auf dem Programm die electronica Medical Electronics Conference (9. und 10. November), die electronica Embedded Platforms Conference (11. und 12. November) sowie der Wireless Congress (10. bis 11. November).

Ergänzt wird das umfangreiche Digital-Programm der electronica 2020 zusätzlich durch ein breit gefächertes virtuelles Foren-Programm.

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