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Lichttechnik-Messe verschoben auf 2019: »lighting technology 2018« fällt aus

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr haben sich die Veranstalter der »lighting technology« entschieden, die Messe in diesem Jahr aussetzen zu lassen. Neuer Termin: 8. bis 10. Oktober 2019.

Nach einer erfolgreichen Premiere wird der lighting technology ein rasches Wachstum vorausgesagt. Bildquelle: © Untitled Exhibitions

Auch nach der diesjährigen Absage soll die »lighting technology« beim jährlichen Turnus bleiben.

Erst letztes Jahr ist die »lighting technology« an den Start gegangen. Und das mit Erfolg: Mit 71 Ausstellern und über 900 Fachbesuchern und Workshop-Teilnehmern setzten alle Beteiligten auf eine positive Entwicklung. Die Prognosen für 2018 waren gut – bis jetzt. 

»Bis zuletzt waren wir überzeugt,…

...dass wir die Messe in diesem Jahr mindestens ebenso erfolgreich durchführen können, wie bei der Premiere in 2017«, sagt Udo Weller, Geschäftsführer der Untitled Exhibitions GmbH, Veranstalter der Messe. »Wir waren sogar zuversichtlich, dass wir leichte Zuwächse verzeichnen können. Doch leider haben sich einige sehr konkrete Standflächenanfragen seitens der Aussteller nicht in realen Buchungen niedergeschlagen.« Trotz großer Zustimmung aus der Branche und einer Vielzahl neuer Interessenten hätten sich viele Unternehmen aus den unterschiedlichsten Gründen nicht zu einer Teilnahme entschließen können.

Weller Udo.jpg Bildquelle: © Untitled Exhibitions

Udo Weller, Untitled Exhibitions: »Bei der Premiere im vergangenen Jahr haben wir gesehen, dass wir mit unserer kleinen, fokussierten Messe und den Workshops ein tolles Konzept haben.«

Zu diesen Gründen könnten unter anderem…

...die alle zwei Jahre stattfindenden Großmessen »Light & Building« und »electronica« gehören. »Viele Unternehmen haben hier bereits viele Ressourcen gebunden«, so Weller. »Und nachdem die lighting technology noch ganz neu auf dem Messemarkt ist, hatten einige potentielle Aussteller sie einfach noch nicht auf der Rechnung.«

Natürlich hätte man die Messe auch…

...mit den rund 60 angemeldeten Ausstellern durchführen können. Aber das hätte die Chancen für die Zukunft der Messe vermutlich reduziert. »Wir möchten für unsere Aussteller und Besucher ein attraktives, möglichst umfassendes Angebot auf der Messe präsentieren«, betont Weller. »Diesem Qualitätsanspruch hätten wir in diesem Jahr nicht genügen können. Und wir hätten darüber hinaus ein falsches Signal für die Zukunft gesetzt. Denn die Gespräche mit Ausstellern, Teilnehmern und Interessenten haben bestätigt, dass die lighting technology als zentrale Kommunikations- und Technologieplattform wichtig ist.« Das Feedback der Aussteller, denen die Veranstalter  nun absagen mussten, habe gezeigt, dass die Messe durchaus das Potential hat, die Entwicklung der Beleuchtungstechnologien maßgeblich zu beeinflussen und ihre Marktchancen und Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.

»Bei der Premiere im vergangenen Jahr…

...haben wir gesehen, dass wir mit unserer kleinen, fokussierten Messe und den Workshops ein tolles Konzept haben«, so Weller. »Wir sehen dies als Auftrag, die Veranstaltung mit der Industrie gemeinsam weiterzuentwickeln und im Jahr 2019 wieder an den Start zu gehen - mit dem erklärten Ziel, den Machern des Lichts mehr zu bieten: Mehr Aussteller, mehr Produkte, mehr Lösungen.« 

Damit sollte sich die Messe dann auch so etabliert haben, dass es selbst im Light&Building- und electronica-Jahr 2020 kein Fragezeichen mehr hinter der lighting technology geben sollte, »denn in vielen Gesprächen wird von den Unternehmen immer wieder betont, dass sie sich aufgrund der hohen Innovationsgeschwindigkeit mehrheitlich eine jährliche Plattform wünschen. Ich bin überzeugt, dass es gelingen wird«, resümiert Udo Weller.