Rasante Entwicklung

Optoelektronik - Basis für Automobil-Sensoren

08. August 2018, 10:00 Uhr   |  Nicole Wörner


Fortsetzung des Artikels von Teil 3 .

Neue Package-Konzepte erleichtern Arbeitsprozesse 

Ende 2017 hat Osram Opto Semiconductors das erste SMT-Package für großflächige Photodioden-Chips vorgestellt, das die strengen Automotive-Anforderungen erfüllt und zugleich bis zu einer maximalen Betriebstemperatur von 125°C freigegeben ist. Die gemäß AEC-Q101-C qualifizierten Photodioden SFH 2200 A01 und SFH 2200 FA A01 kommen beispielsweise bei Regensensoren zum Einsatz.

Den Entwicklern des Unternehmens gelang bei den neuen Photodioden eine deutliche Verbesserung des Moisture Sensitivity Level (MSL). Dieser Index gibt Auskunft darüber, wie schnell Feuchtigkeit in das Bauteil eindringt. Dies wiederum könnte beim Löten Schäden verursachen. Nach dem ersten Luftkontakt beim Entpacken bleibt den Kunden nun mehr Zeit für das Verlöten des Bauteils.

Der MSL der neuen Generation liegt bei 2, sodass die Komponenten bis zu einem Jahr ohne etwaige Schäden auf einer Platine verlötet werden können. Das schafft deutlich größere Flexibilität bei den Arbeitsprozessen. Vergleichbare Produkte haben einen MSL von 4, bei dem die Bauteile innerhalb von 72 Stunden verlötet werden sollten. 

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1. Optoelektronik - Basis für Automobil-Sensoren
2. Die richtige Wellenlänge
3. Bessere Sicht für Fahrer und Kamerasysteme
4. Neue Package-Konzepte erleichtern Arbeitsprozesse 
5. Intelligente Sensoren dank LiDAR

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