Security und Datenschutz im IoT: Smart-Meter sicher gestalten

Fortsetzung des Artikels von Teil 1.

Sichere Hardwarearchitektur für ein sicheres Ökosystem

Was für Smart-Meter-Gateways gilt, ist künftig verpflichtend für alle Hersteller intelligenter vernetzter Geräte: Sie müssen laut DSGVO sicherstellen, dass während der Speicherung, Übermittlung, Nutzung und Verarbeitung von Daten ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet wird. Unternehmen sind dazu verpflichtet, Sicherheit und Datenschutz bereits bei der Systementwicklung zu integrieren.

So sollten Geräte in der Lage sein, sich selbst zu schützen, indem sie sich nur mit authentifizierten und damit vertrauenswürdigen Hosts oder Gateways verbinden. Das kann durch sichere Aufbewahrung von Zugangsschlüsseln, etwa in manipulationssicheren Hardwareelementen, und die Erstellung globaler, eindeutiger Identitäten für jedes Gerät geschehen.

A80SM - NXP Sicherheitsmodul Bildquelle: © NXP

A80SM - NXP Sicherheitsmodul

Ebenso wichtig ist die Verwendung sicherer Benutzeridentitäten unter Wahrung der Privatsphäre-Einstellungen des Benutzers und die Gewährleistung sicherer Kommunikationskanäle.

Nur eine gute Zusammenarbeit bei der Entwicklung sicherer Hardwarekomponenten und passender Softwarelösungen führt zu datenschutzkonformen und sicheren Geräten. Entscheidend ist dabei, dass Hersteller wie NXP mit ihrem Wissen über Mikrocontroller, Prozessoren und Sicherheitsmodule frühzeitig bei der Bedarfsanalyse und Normierung einbezogen werden. Das gilt für Smart Meter wie für alle anderen vernetzten Anwendungen, bei denen hohe Sicherheit und ein Schutz der Privatsphäre unerlässlich sind.

 

Andreas Bening ist Security Architect im Innovation Center Crypto & Security in NXPs Business Unit Security & Connectivity. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in Forschung und Entwicklung ist er verantwortlich für die Definition und Erstellung von maßgeschneiderten Systemsicherheitslösungen für vernetzte Geräte.